FRANKFURT - Ersatzgeschwächt, aber voller Angriffslust gehen die deutschen Tennis-Frauen ins Fed-Cup-Relegationsspiel gegen Frankreich. „Die Französinnen waren noch nie in der zweiten Weltgruppe, wir kennen das Gefühl. Wir wollen, dass auch sie es kennenlernen“, formulierte Teamchefin Barbara Rittner vor dem Duell um den Klassenverbleib in der ersten Liga am Sonnabend und Sonntag in Frankfurt am Main eine Kampfansage an den Gegner.
Zwar sind die Voraussetzungen nach den Ausfällen der beiden Spitzenspielerinnen Sabine Lisicki (Sprunggelenksverletzung) und Anna-Lena Grönefeld (Ermüdungsbruch im Fuß) alles andere als günstig – das deutsche Team gibt sich vor dem sechsten Vergleich mit dem Nachbarland (Bilanz 3:2 für Frankreich) dennoch zuversichtlich. „Die Französinnen sind sicher leicht favorisiert, wir können sie aber schlagen. Am Ende werden Tagesform und Nervenstärke entscheiden“, sagte Rittner. Im Aufgebot stehen Andrea Petkovic, Tatjana Malek, Julia Görges und Kristina Barrois.
