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NWZonline.de Sport Tennis

Zverev gefällt’s im Kreis der Großen

11.11.2017

London Neulich in Mailand kam Alexander Zverev einiges spanisch vor. Bei einem Showmatch mit etwas anderen Tennis-Regeln hatte die deutsche Nummer eins noch ein wenig Anpassungsprobleme. Die Sätze gingen bis vier, gecoacht wurde via Headset – und statt Linienrichtern war das Hawk Eye allgegenwärtig.

Der Tag in Italien war aber nur die Ouvertüre für das Abenteuer, das ab Sonntag in London auf Zverev wartet. „Allein bei einem ATP-Finale spielen zu dürfen, ist schon so, als würde man ein Turnier gewinnen“, sagte der 20-Jährige vor seinem Debüt beim Saisonabschluss der besten acht Profis des Jahres. Zverevs Vorfreude ist spürbar: „Es wird eine unfassbare Erfahrung werden – ein weiteres erstes Mal nach vielen ersten Malen in diesem verrückten Jahr.“ Doch der „Frischling“ fühlt sich sichtbar wohl im Kreis der Besten.

Nach Einschätzung von Davis-Cup-Kapitän Michael Kohlmann hat der Weltranglistendritte die „schwierigere“ Gruppe mit Roger Federer (2/Schweiz), Marin Cilic (5/Kroatien) und Jack Sock (8/USA) erwischt. Aber auch Federer habe „eine gehörige Portion Respekt vor Zverev“. In der Parallelstaffel bekommt es Branchenprimus Rafael Nadal (Spanien) mit Dominic Thiem (4/Österreich), Grigor Dimitrow (6/Bulgarien) sowie David Goffin (7/Belgien) zu tun. Der Turniersieger kassiert 1,54 Millionen Euro an Preisgeld.

Erstes Ziel von Zverev, dem ersten deutschen Final-Teilnehmer seit Rainer Schüttler vor 17 Jahren, ist das Halbfinale. „Danach ist alles möglich“, betonte Kohlmann und unkte im Fall des Titelgewinns: „Das wäre das I-Tüpfelchen auf einem besonderen Jahr. Dann würde er mit noch mehr Selbstvertrauen in die Grand Slams 2018 gehen.“

Zum Schlüsselspiel könnte bereits Zverevs erstes Match an diesem Sonntag (21 Uhr) gegen den ehemaligen US-Open-Champion Cilic werden. „Marin ist unangenehm zu spielen. In punkto Stärken und Schwächen sind sie sich ähnlich“, meint Kohlmann. 

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