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NWZonline.de Sport Tennis

Rückschlag vor erstem Aufschlag

11.01.2019

Melbourne /Sydney Der Härtetest für den lädierten Oberschenkel endete auf dem blauen Boden der Margaret-Court-Arena. Anderthalb Stunden hatte Alexander Zverev sich selbst und den Zuschauern am Donnerstag beim öffentlichen Training bewiesen, dass er bereit ist für die Australian Open. Dann ereilte den deutschen Hoffnungsträger der nächste Rückschlag. Eine Verletzung am linken Fuß trübt Zverevs Aussichten in Melbourne.

Einen kleinen Dämpfer vor dem an diesem Montag beginnenden ersten Grand-Slam-Turniers des Jahres musste wenig später auch Angelique Kerber hinnehmen. Im Viertelfinale des Turniers in Sydney unterlag die Wimbledonsiegerin gegen die Tschechin Petra Kvitova 4:6, 1:6 und kassierte damit ihre erste Niederlage des Jahres. Bei den Australian Open, die sie 2016 gewonnen hatte, gehört Kerber aber dennoch zu den Titelanwärterinnen – wie eigentlich auch Zverev.

Der jedoch hielt sich nun mit schmerzverzerrtem Gesicht den lädierten Knöchel. Über ihn gebeugt schaute Ivan Lendl zwar gewohnt ausdruckslos drein, doch auch dem Coach dürfte in diesem Moment klar geworden sein, dass die Vorbereitung auf den ersten Saisonhöhepunkt für seinen Schützling alles andere als optimal verläuft. Seinen Start beim Einladungsturnier in Adelaide hatte Zverev wegen einer Zerrung abgesagt, in Melbourne knickte er unglücklich um.

Wie schwer die Verletzung ist, war zunächst nicht ersichtlich, nach zwei weiteren Ballwechseln brach Zverev das Übungsmatch gegen den Australier Marc Polmans jedoch ab – und humpelte vom Court. Seine Mutter Irina wirkte in den Katakomben des Stadions noch gelassen oder ließ sich zumindest nichts anmerken, Zverevs Management war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Noch bleibt dem 21-Jährigen bis zu seinem Auftaktmatch am Dienstag gegen den Slowenen Aljaz Bedene etwas Zeit. Unter normalen Umständen sollte der Hamburger mit dem Weltranglisten-67. ebenso wenig Probleme haben wie Kerber am Montag mit ihrer Auftaktgegnerin Polona Hercog (Nr. 92/ebenfalls aus Slowenien). Beim Finaleinzug beim Hopman Cup in der vergangenen Woche hatten Zverev und Kerber einen sehr guten Eindruck hinterlassen.

„Wenn er das Halbfinale erreicht, wäre das ein großer Erfolg. Da wären wir alle zufrieden“, sagte der deutsche Männer-Chef Boris Becker über Zverev, der Nummer vier der Setzliste. Bislang ist der hoffnungsvollste deutsche Tennisspieler seit Becker allerdings noch nicht über die dritte Runde der Australian Open hinauszukommen.

Die an Nummer zwei gesetzte Kerber hält Becker trotz ihrer klaren Niederlage gegen Kvitova für „eine der Favoritinnen“ bei den Australian Open. Im Achtelfinale von Melbourne könnte auf die dreimalige Grand-Slam-Turniersiegerin ein brisantes Duell mit Julia Görges warten.

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