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NWZonline.de Sport Tennis

Nadal scheitert sensationell in Runde eins

25.06.2013

London Tennis-Star Rafael Nadal (27) hatte seine weiße Mütze tief ins Gesicht gezogen. Nur wenige Minuten nach seinem denkwürdigen Erstrunden-Debakel in Wimbledon stellte sich der Spanier der Presse und versuchte, das Unerklärliche irgendwie erklärbar zu machen. 6:7 (4:7), 6:7 (8:10), 4:6 hatte der bislang so dominierende Spieler dieser Tennis-Saison gerade gegen den Belgier Steve Darcis (29) verloren.

Gegen die Nummer 135 der Welt, die noch nie bei einem Grand-Slam-Turnier über die dritte Runde hinauskam. Gegen einen Spieler, der bei den vier Majors bislang so viele Erstrunden-Niederlagen sammelte wie Nadal Titel (12).

All dies interessierte den zweimaligen Wimbledon-Sieger Nadal nicht, als er sagte: „So ist der Sport. Es ist keine Tragödie, es ist kein Drama. Das Leben geht weiter.“ Das Gefühl einer Auftaktniederlage bei einem der vier wichtigsten Turniere ist neu für ihn: Noch nie verlor er so früh.

Genervt reagierte Nadal auf Fragen nach seinem bandagierten Knie und seiner Gesundheit. „Alles, was ich dazu sagen würde, würde wie eine Ausrede klingen“, sagte der angeschlagen wirkende Nadal, der sich auf dem Rasen zuvor offensichtlich nicht schmerzfrei bewegen konnte.

Nach knapp drei Stunden verwandelte Darcis mit einem Ass seinen ersten Matchball und sorgte so für eine der größten Überraschungen der jüngeren Tennis-Historie. „Ich habe mich nur auf mich selbst konzentriert. Und ich habe es großartig gemacht“, sagte der Belgier.

Dadurch gerieten die erfreulichen Ergebnisse aus deutscher Sicht zur Randnotiz. Andrea Petkovic und die Qualifikanten Dustin Brown und Julian Reister zogen in die zweite Runde ein. Ausgeschieden sind dagegen Benjamin Becker, Tobias Kamke, Tatjana Maria und Bastian Knittel.

Im Gegensatz zu seinem Dauerrivalen Nadal hielt sich Roger Federer schadlos. Nur 69 Minuten brauchte der Schweizer für seinen 6:3, 6:2, 6:0-Erfolg gegen den Rumänen Victor Hanescu. Nun wartet der Ukrainer Sergej Stachowski auf den Ranglisten-Dritten. „Ich bin glücklich, es war eine großartige erste Runde. Es war zwar ziemlich kalt, aber viel besser hätte es nicht laufen können“, sagte Federer nach dem ungleichen Match „Halle kam zur rechten Zeit“, sagte er im Rückblick auf seinen Turniersieg in Westfalen vor einer Woche.

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