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NWZonline.de Sport Tennis

Kerber nimmt ausgeruht nächsten Gipfel in Angriff

28.08.2018

New York Vor den US Open ging es für Angelique Kerber hoch hinaus, bis in die 86. Etage, um genau zu sein. Dort oben, von der Aussichtsplattform des Empire State Buildings, blickte sie in der Abenddämmerung hinunter auf die Stadt, lehnte sich ans Geländer und lächelte gelöst in die Kamera. Auch wenn Kerber den Moment mit der Öffentlichkeit teilte, hatte er etwas Intimes. Ein letztes Atemholen vor dem Wahnsinn von Flushing Meadows.

Als Wimbledonsiegerin und Bezwingerin von Serena Williams gehört Kerber (30) in New York das Scheinwerferlicht. Die Fotosessions, Videodrehs und Fragerunden gehören zwar nicht zu ihren Lieblingsbeschäftigungen, doch ihr bleibt kaum eine Wahl. Ihr Sport lebt von der Show, gerade in den USA. Umso wichtiger war Kerber die Auszeit, die sie sich nach Wimbledon genommen hatte.

Fast zwei Wochen, das verriet sie vor ihrem Auftakt an diesem Dienstag gegen die Russin Margarita Gasparjan, habe sie „den Schläger zur Seite gelegt. Ich habe mir Zeit für mich genommen, um wirklich zu realisieren, was ich geschafft habe.“ Im polnischen Puszczykowo, wo ihre Familie herstammt, lebte die in Bremen geborene Kerber „in den Tag hinein“, schlief so lange sie wollte, schaute nicht auf die Uhr und traf sich mit Freunden und der Familie. Sie sagt: „Ich habe dazugelernt.“

Nach ihren ersten beiden Grand-Slam-Titeln 2016 in Melbourne und New York hatte sich Kerber vereinnahmen lassen. Diesmal nahm sie eine Auszeit und damit auch eine holprige Vorbereitung mit nur einem Sieg in Kauf. „Ich kann nicht jedes Match gewinnen, es werden immer Niederlagen kommen, da mache ich kein großes Ding mehr draus“, sagte sie bestimmt.

Boris Becker zählt Kerber zu den Favoritinnen, warnt aber vor den ersten Runden. „Du kommst vom Mount Everest und musst erstmal wieder einen kleinen Hügel hoch – das ist emotional schwierig“, sagt der 50-Jährige, der 1989 in Wimbledon und Flushing Meadows gewonnen hatte.

Die Weltranglisten-Erste und topgesetzte Simona Halep schied am Montag in New York völlig überraschend bereits in der ersten Runde aus. Die 26-jährige Rumänin unterlag der Estin Kaia Kanepi glatt mit 2:6, 4:6.

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