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NWZonline.de Sport Tennis

Us Open: Tennis-Stars stürzen sich ins Spektakel

25.08.2018

New York Die Hamptons sind so etwas wie das Naherholungsgebiet der wohlhabenden New Yorker. Dort ist von der Hektik, dem Lärm und dem Dreck der niemals schlafenden Stadt nichts mehr übrig. Ein perfekter Ort um durchzuschnaufen, dachte sich auch Angelique Kerber. In East Hampton tankte die Wimbledonsiegerin am Meer Kraft für das größenwahnsinnigste Tennisspektakel des Jahres: die US Open.

Während Kerber vor den Toren des Big Apple die Ruhe vor dem Sturm genoss, sah sich Alexander Zverev zum Handeln gezwungen. Die Vorstellung der Tennis-Ikone Ivan Lendl als „Supercoach“ wirkte wenige Tage vor Turnierbeginn zwar etwas überhastet, doch Zverev will keine Zeit verlieren. Zu lange wartet er schon auf den Durchbruch bei einem der vier Grand Slams, seine frühen Niederlagen in Toronto und Cincinnati könnten die Verpflichtung Lendls beschleunigt haben.

Auch Kerber (30) holperte durch ihre Vorbereitung. Nach dem Umstieg vom Rasen auf den Hartplatz gelang ihr nur ein Sieg. Doch anders als in ihrem Krisenjahr 2017 schrillen deswegen nicht die Alarmglocken, die Kielerin weiß: Bei Großereignissen ist wieder mit ihr zu rechnen.

Ihr belgischer Trainer Wim Fissette hat eine Erklärung für Kerbers erste Auftritte als Wimbledonsiegerin. „Wenn du einen Traum hast, und dieser erfüllt sich plötzlich mit dem Sieg in Wimbledon, dann braucht man etwas Zeit, das zu verarbeiten“, sagt Fissette. Dass Kerber in New York soweit ist, erneut um einen Grand-Slam-Titel mitzuspielen, daran zweifelt er nicht.

In der ersten Runde bekommt es Kerber mit der russischen Weltranglisten-410. Margarita Gasparjan zu tun. Eine dankbare Aufgabe zum Einspielen. In der zweiten Runde könnte allerdings bereits die Französin Alize Cornet warten, gegen die Kerber Anfang August in Montreal deutlich verlor.

Zverev (21) trifft zum Auftakt auf einen Qualifikanten, alles andere als ein Sieg wäre für die Nummer vier der Setzliste eine weitere herbe Grand-Slam-Enttäuschung. In diesem Jahr verlor Zverev in Melbourne und Wimbledon jeweils in der ersten Woche, nur in Paris ging es bis ins Viertelfinale. Lendl könnte alleine mit seiner Präsenz in Zverevs Box für Schwung im Team des Hamburgers sorgen. Lendl weiß wie es geht: Als Spieler (1985 bis 1987) und als Trainer des Briten Andy Murray (2012) triumphierte Lendl in New York.

Der frühere Weltranglistenerste ist bereits voll des Lobes über seinen neuen Schützling: „Er hat einzigartige Fähigkeiten und ein großartiges Arbeitsethos.“ Gemeinsam gewöhnten sie sich an das über 20 000 Zuschauer fassende Arthur Ashe Stadium und trainierten mit Top-Favorit Novak Djokovic.

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