PARIS - Ein deutsches Tennis-Trio um Altmeister Thomas Haas hat am Dienstag seine Auftakthürden bei den French Open in Paris gemeistert. Nach den überzeugenden Siegen der gesetzten Julia Görges und Florian Mayer behielt Qualifikant Haas in der Fortsetzung seiner Partie gegen den Italiener Filippo Volandri die Nerven.
Bei seinem 20-minütigen Auftritt machte er den 6:3, 0:6, 6:4, 6:4-Sieg perfekt. Das Spiel war am späten Montagabend bei 4:2-Führung für Haas im vierten Satz wegen Dunkelheit unterbrochen worden.
Der 34-Jährige behauptete das Break und verwandelte den Matchball nach 2:44 Stunden Gesamtspielzeit. „Wegen solcher Situationen spiele ich noch Tennis“, sagte Haas nach der Partie: „Ich musste mich vorher entscheiden, ob ich mir die Qualifikation antun will. Jetzt kann ich sagen: Das war es wert.“
Mayer setzte sich gegen den Spanier Daniel Gimeno-Traver souverän 6:4, 6:2, 6:3 durch, Görges bezwang die aufstrebende Tschechin Lucie Hradecka mit 7:6 (7:1), 6:4. Damit sind von 15 gestarteten Deutschen acht weiter und sieben ausgeschieden.
Die an 25 gesetzte Görges zeigte sich hochkonzentriert. Am Ende einer umkämpften Partie verwandelte die Fed-Cup-Spielerin nach 1:47 Stunden ihren zweiten Matchall. „Ich wusste, dass es ein hartes Match wird und bin sehr zufrieden“, sagte Görges.
Mischa Zverev unterlag am Dienstag mit 2:6, 7:6 (7:3), 4:6, 4:6 gegen Lokalmatador Julien Benneteau.
