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NWZonline.de Sport Tennis

FRENCH OPEN: Roger Federer schreibt Tennis-Geschichte

08.06.2009

PARIS Überwältigt vom historischen Augenblick sank er auf die Knie und schlug die Hände vor das Gesicht. Mit Traumtennis und Nerven aus Stahl hat sich Roger Federer im Regen von Paris in die sportliche Unsterblichkeit gespielt. Der Schweizer gewann das Finale der French Open gegen Außenseiter Robin Söderling aus Schweden 6:1, 7:6 (6:1), 6:4 und holte den letzten noch fehlenden großen Titel seiner Karriere. Als sechster Spieler der Tennisgeschichte hat Federer damit bei allen Grand Slams mindestens einmal triumphiert und mit seinem 14. Grand-Slam-Sieg zugleich zu Rekordhalter Pete Sampras (USA) aufgeschlossen.

„Das ist unbeschreiblich und vielleicht mein größter Sieg. Ich habe keine Worte dafür, und ohne die Zuschauer hätte ich es nie geschafft“, sagte Federer. Fast 15 000 Zuschauer auf dem Court Philippe Chatrier standen begeistert auf ihren Plätzen, als Federer aus den Händen von Andre Agassi zum ersten Mal den Coupe de Mousquetaire entgegennahm.

Viermal war Federer in den vergangenen Jahren nacheinander am späteren Turniersieger Rafael Nadal in Roland Garros gescheitert, 2005 im Halbfinale, 2006 bis 2008 im Endspiel. Diesmal hatte Außenseiter Söderling den Spanier im Achtelfinale sensationell aus dem Turnier geworfen. Im ersten Grand-Slam-Finale seiner Karriere war der 24-jährige Schwede dann aber lange zu unsicher. „Er ist der beste Spieler der Geschichte. Er war heute zu gut für mich und hat es verdient“, meinte Söderling.

Federer ließ sich auch nicht aus der Fassung bringen, als ein Störenfried zu Beginn des zweiten Satzes plötzlich von der Tribüne auf den Court stürmte und versuchte, dem Eidgenossen eine rote Mütze überzuziehen. Als die Sicherheitskräfte den Mann schließlich überwältigt hatten, reagierte Federer mit einem Lächeln und spielte im immer stärker werdenen Regen einfach weiter.

Bei den Frauen hat Swetlana Kusnezowa im zweiten russischen Finale der French-Open-Geschichte ihrer Jugendfreundin Dinara Safina den erhofften ersten Grand-Slam-Titel vermasselt. Die Weltranglisten-Siebte aus St. Petersburg setzte sich am Sonnabend im regnerisch-kühlen Paris gegen die Nummer eins der Tennis-Welt mit 6:4, 6:2 durch und nahm aus den Händen von Steffi Graf ihre zweite Grand-Slam-Trophäe nach den US Open 2004 entgegen.

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