Die Ausstellung widmet sich dem Jiddischen in zwei räumlich getrennten Bereichen. Der erste Teil thematisiert einführende und allgemeine Aspekte des Jiddischen wie die Sprachgeschichte, Sprichwörter, jiddisches Vokabular im Deutschen, Witz und Musik. Dabei werden häufige Vorurteile gegenüber dem Jiddischen problematisiert und für den Umgang mit Jiddismen im Deutschen sensibilisiert.

In der Hauptausstellung finden Sie eine chronologische Darstellung von einschlägigen, oft wunderschön illustrierten Werken der jiddischen Literatur.

Die Schriftkultur des Jiddischen schöpft aus einer mehr als 750 Jahre alten Geschichte und reicht in der Ausstellung vom Wormser Machsor von 1272 bis hin zu einem jiddischen Gedicht, das den Terrorangriff auf Israel vom 7. Oktober 2023 reflektiert.

Übersetzungen von klassischer und wissenschaftlicher Literatur ins Jiddische belegen die Reichweite und den Anspruch des Jiddischen als eigenständige Sprache.