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NWZonline.de Region

jubiläum: Eine familiäre Erfolgsgeschichte

10.10.2020

Brake Als Adolf Gebauer vor 85 Jahren in Schlesien den Schritt in die Selbstständigkeit wagte, konnten weder er noch seine Kinder und Kindeskinder ahnen, dass er damit eine Erfolgsgeschichte in Gang setzt, die bis in die dritte Generation hinein reicht. „Das ist ein Grund zum feiern“, sagen die Gebauers. Und hätten dies auch gern getan, wenn nicht die Corona Pandemie dazwischen gekommen wäre.

Als junger Mann legte der Senior seinerzeit die Meisterprüfung in Leipzig ab. 1935 machte der damals 25-jährige Jungmeister sich in den elterlichen Räumen selbstständig. „Auf 15 Quadratmetern“, erzählt Sohn Wolfgang Gebauer, der seine Nachfolge antrat. Adolf Gebauer wurde 1940 noch Soldat, kam erst 1947 aus russischer Kriegsgefangenschaft zurück. „Nach der Vertreibung verschlug es die Familie meines Vaters dann in die Wesermarsch“, erzählt Wolfgang Gebauer.

In Neustadt habe der Vater zunächst eine Anstellung in einem Zimmereibetrieb gefunden, bevor er sich 1952 wieder selbstständig machte. „Er übernahm die Tischlerei Beckstein, und er hat oft erzählt, dass Fenster und Türen damals noch mit dem Handwagen zum Bau gebracht werden mussten“.

In diesen Zeiten kam Sohn Wolfgang 1949 zur Welt. Auch er absolvierte die Ausbildung zum Tischler in der damaligen Tischlerei Kohfeld in Brake, machte 1974 seine Meisterprüfung und stieg ins elterliche Geschäft ein. „Wir sind 1963 in die Buchenstraße gezogen“, erinnert sich der zweifache Familienvater. Der Neubau war mit einer zur damaligen Zeit modernen Werkstatt ausgestattet, „und es flogen ab sofort keine Sägespäne mehr durch die Luft“. erinnert er sich lachend. Absaugvorrichtungen und moderne Maschinen erleichterten dort die Arbeit. Der Betrieb passte sich in den 70er Jahren flexibel den Markterfordernissen an und spezialisierte sich auf die Fertigung von Fenstern, Türen und auf Möbel nach Maßanfertigung.

„Meine Ehefrau, Margret Gebauer, unterstützte mich von Anfang an im Betrieb“, erzählt Wolfgang Gebauer. Sie kümmerte sich um alle anfallenden Büroarbeiten. „Und auch mein Vater hat in all den Jahren noch mit angepackt“.

Wahrscheinlich ist der familiäre Zusammenhalt den Gebauers in die Wiege gelegt. Denn auch heute unterstützen Margret und Wolfgang Gebauer ihren Sohn Maik und dessen Ehefrau Melanie weiterhin im Geschäft.

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