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NWZonline.de Region

Das sollten Sie wissen

21.04.2015

WISSEN Die Spargelpflanze asparagus officinalis hat eine lange Geschichte und ist in der Heilkunde und als Gemüse interessant.

Spargel zählt zu den alten Gemüse- und Heilpflanzen. In Ägypten war er Opferspeise für die Götter. Griechen und Römer der Antike lobten seine Heilwirkung und bis heute steht in der lateinischen Bezeichnung für den Spargel das Wort „officinalis“; das bedeutet, er wird als Arznei eingesetzt. Spargel war stets eine Speise für die gehobenen Stände. Spargelanbau ist aufwändig, die Ernte nur händisch möglich, daher ist Spargel auch heute vergleichsweise teuer. Spargel ist ein Gift austreibendes Gemüse, die reinigende Wirkung tritt schon bald nach dem Genuss ein. Die Spargelstangen – botanisch gesehen sind es Sprossen – sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen, besonders hoch ist der Vitamin-C-Gehalt. Spargel ist sehr kalorienarm und ein guter Begleiter für Diäten, er schenkt Frische und gilt als „Jungbrunnen“. Bis vor etwa zweihundert Jahren war in erster Linie grüner Spargel in Verwendung, heute ist der weiße Spargel gefragter. Dieser „Bleichspargel“ wird geerntet, bevor er mit dem Sonnenlicht in Berührung kommt. Grüner Spargel ist jedoch zarter und schmeckt etwas würziger. Selten gibt es violetten Spargel, er kommt ein wenig mit Sonnenlicht in Berührung, daher färben sich die Spitzen leicht violett. Die Spargelstangen werden gewaschen, dann schält man sie mit dem Spargelschäler von der Spitze weg. Sind die Stiele unten holzig, so schneidet man dieses Stück weg. Diese abgeschnittenen Stücke können mitgekocht werden, sie schenken jeder Suppe Vitalstoffe und Aroma. Grünen Spargel muss man nicht schälen, höchstens das unterste Drittel, wenn die Stangen sehr kräftig sind. Dem Kochwasser setzt man etwas Salz und ein wenig Zucker zu. Gern schwenkt man die gegarten Stangen in zerlassener Butter, bestreut sie mit etwas Salz und gehackter Petersilie.

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