Scharrel - Rund 3,85 Millionen Euro hat die Raiffeisenbank eG Scharrel in den vergangenen 15 Monaten in die Hand genommen und in die großzügige Erweiterung ihrer Hauptgeschäftsstelle in Scharrel und deren Ausstattung investiert. „Für Vorstand und Aufsichtsrat ist dieses Bauvorhaben eine zukunftsweisende Investition und ein klares Bekenntnis zur Region und zur Selbstständigkeit unserer vor 118 Jahren gegründeten Genossenschaft“, betont Vorstandssprecher Günther Lanfermann.

Erst vor wenigen Tagen war der Endspurt auf der Baustelle angesagt, es wurden die letzten Arbeiten erledigt und die neuen Möbel ein- und aufgebaut. Am Montag, 25. Juli, hatten die Beschäftigten im neuen Bankgebäude ihre Arbeit aufgenommen und sind seitdem auch in ihrem neuen Gebäude für die Kunden vor Ort ansprechbar.

„Unser Neubau an der Hauptstraße inmitten des Ortes Scharrel zieht die Blicke auf sich. Viele Bürger sind gespannt darauf, zu sehen, wie es innen in unserem Bankgebäude aussieht“, wissen die beiden Vorstände Günther Lanfermann und Walter Bockhorst aus vielen Gesprächen mit Kunden und Bürgern.

Daher gibt es jetzt am Sonntag, 14. August, ab 12 Uhr einen Tag der offenen Tür, an dem die Raiffeisenbank Scharrel ihre Türen öffnet und die Mitglieder, Kunden und alle Besucher zu einem Rundgang durch das neue Bankgebäude einlädt.

Nach dem Abbruch des benachbarten Wohnhauses im März 2015 – es gehörte dem früheren Bankdirektor Lucas und seiner Familie – begannen im April 2015 mit dem Herstellen der Fundamente und dem Gießen der Sohlplatte die Arbeiten für den Erweiterungsbau. In den vergangenen 15 Monaten hat sich dann mitten im Ort in unmittelbarer Nachbarschaft zur Kirche und in zentraler Lage an der Hauptstraße viel getan. Ein imposantes zweigeschossiges Bankgebäude – nach den Plänen des Architekten Frank von Garrel aus Bösel, der mit seinem Konzept im Architektenwettbewerb Vorstand und Aufsichtsrat überzeugte – wurde aus dem Boden gestampft. Der zweigeschossige Erweiterungsbau umfasst 1158 Quadratmeter Nutzfläche, das Altgebäude der Raiffeisenbank umfasst nach den Umbau-, Anpassungs- und Modernisierungsarbeiten knapp weitere 700 Quadratmeter.

Besonders froh ist Günther Lanfermann darüber, dass nicht nur die Bauzeit eingehalten werden konnte, sondern auch der Kostenrahmen mit 3,85 Millionen Euro.

Und dabei haben die Handwerker in den vergangenen Monaten alles gegeben: 210 Kubikmeter Beton und 42 Tonnen Betonstahl wurden verbaut, 13 500 Meter Elektroleitungen, 16 200 Meter Datenkabel, 1110 Meter Heizungsrohre, 500 Quadratmeter Boden-, 130 Quadratmeter Wandfliesen und 670 Quadratmeter Teppichboden wurden verlegt sowie 51 Fenster und 52 Türen eingesetzt.