Schon bevor das vierte Schuljahr in Hogwarts beginnt, wird es aufregend für Harry Potter (Daniel Radcliffe) und seine Freunde Ron Weasley (Rupert Grint) und Hermine Granger (Emma Watson). Während der Quidditch-Weltmeisterschaft erscheint am Himmel das Dunkle Mal, welches die Rückkehr des gefürchteten Zauberers Lord Voldemort signalisiert.

Harry ist erleichtert, als er wieder von den sicheren Mauern der Zauberschule umgeben ist, doch dort wartet schon die nächste Überraschung. Professor Albus Dumbledore (Michael Gambon) verkündet, dass das Trimagische Turnier in Hogwarts stattfinden wird, was für helle Aufregung bei den Schülern sorgt – schließlich gab es ein solches Turnier seit 100 Jahren nicht mehr.

Zu diesem Anlass werden die Schüler der europäischen Schulen Beauxbatons und Durmstrang in Harrys Schule erwartet, um ihre magischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Niemand ist überraschter als Harry selbst, als der Feuerkelch ihn neben Fleur Delacour (Clémence Poésy), Viktor Krum (Stanislav Ianevski) und Cedric Diggory (Robert Pattinson) als vierten außerplanmäßigen Teilnehmer verkündet – und das, obwohl er sich nicht beworben hat und mit seinen 14 Jahren eigentlich noch zu jung ist.

Die schweren Aufgaben, die damit auf Harry warten, sind allerdings nicht seine einzige Sorge: die Teilnahme am Trimagischen Turnier führt zum Streit zwischen ihm und Ron, er wird immer wieder von Alpträumen heimgesucht und zusätzlich plagen ihn noch allzu typische Teenager-Probleme wie die Suche nach einer passenden Partnerin für den Weihnachtsball.

Als schließlich der Tag des Turniers gekommen ist, muss Harry nicht nur gegen furchterregende magische Geschöpfe, sondern auch noch gegen Lord Voldemort (Ralph Fiennes) persönlich kämpfen . . .

Atemberaubende Spezialeffekte, fantastische Magie und spannungsgeladene Action warten auch im vierten Harry-Potter-Film auf die Fans. Da an manchen Stellen gekürzt wurde, um alles in den knapp 160 Minuten unterbringen zu können, werden einige Teile der Handlung etwas oberflächlich behandelt. Verständlich bleibt „Harry Potter und der Feuerkelch“ trotzdem, vor allem, weil nahezu jeder Kinobesucher die Buchvorlage kennen dürfte.

Die düsteren und geheimnisvollen Szenen sind realistischer und gruseliger als in den vorherigen Filmen, was die Altersfreigabe ab 12 Jahren erklärt. Insgesamt kann sich der vierte Harry-Potter-Film durchaus sehen lassen und ist wie erwartet ein zauberhaftes Kinoerlebnis.(dbr)