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NWZonline.de Region

Theater des Lebens

31.08.2006

Eigentlich wandelt sie nur ein wenig auf den Spuren ihrer Großmutter: Diese hatte ihrer Enkelin immer viel vom Leben der Reichen und Schönen in Frankreichs Hauptstadt Paris erzählt. Immerhin arbeitete sie als Toilettenfrau in einem Luxus-Hotel. Die junge Jessica (Cecile de France) verlässt also ihre Heimat in der Provinz, um sich ein eigenes Bild vom Leben in der Großstadt zu machen. Wie ihre Vorfahrin kann sie sich ein Leben im Reichtum nicht leisten – und begibt sich daher in das Umfeld ihrer Träume.

In einem Bistro in der luxuriösen Rue Montaigne findet sie als Aushilfskellnerin in einem Bistro einen Job. In unmittelbarer Nachbarschaft eines Theaters, eines Konzertsaals und eines Auktionshauses trifft sie auf die unterschiedlichsten Menschen, die sich tagtäglich in dem kleinen Lokal treffen.

Sie erfährt von ihren Sehnsüchten und Träumen, die nicht nur ihr Leben verändern und prägen, sondern auch das der Gäste. Da ist beispielsweise eine hysterische Schauspielerin (Valerie Lemercier), die von anspruchsvolleren Rollen träumt oder ein Konzertpianist (Albert Dupontel), der des Klassik-Zirkus überdrüssig ist und viel lieber in Altenheimen die Leute mit seiner Musik erfreuen würde. Und da ist der reiche Kunstsammler (Claude Brasseur), der sich von seinen Schätzen trennen will und dessen Sohn (Christopher Thompson) mit ihm noch einige Rechnungen offen hat.

Zufallsbegegnungen bestimmen das Leben der zunächst etwas naiven jungen Frau, die sich erst im Getümmel des Pariser Lebens zurechtfinden muss. Dabei hilft ihr eine patente Concierge (Dani), die kurz vor dem Ruhestand steht. Auch für sie wird sich einiges im Leben ändern. Noch weiß sie nicht genau, wohin es sie führen wird. Ebenso wie Jessica, die sich treiben lässt und dadurch auf viele faszinierende Gestalten und Bohemiens trifft.

Regisseurin Daniele Thompson ist ein wunderbar erfrischender Film über das Theater des Lebens und den perfekten Platz darin gelungen. Gerade der unverstellte Blick der jungen Jessica auf die Welt des Scheins und Seins gewinnt auch tragischen Elementen eine humorvolle Seite ab. Großartige Schauspieler und treffsichere Dialoge ließen diese Komödie in Frankreich zu einem riesigen Kinoerfolg werden.

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