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NWZonline.de Region

Werkunterricht für Azubis

29.10.2011

VAREL – Kurz vor dem Ende des Bewerbungsschlusses für den „Preis für Innovative Ausbildung“ (PIA) kam eine Reihe weiterer Bewerbungen herein. „Hiermit bewirbt sich die Papier- und Kartonfabrik Varel um den Preis für innovative Ausbildung der Nordwest-Zeitung im Jahr 2011“, schrieb etwa der Leiter der Personalund Rechtsabteilung, Stefan Claußen. Der innovative Absatz liege „in der Gesamtheit der Entwicklung der Ausbildung in unserem Unternehmen und in einer Bündelung von Ausbildungs- und auch Fortbildungsmaßnahmen“.

Seit 1995 steigerte das Unternehmen die Zahl der Auszubildenden von sieben auf 36 (2012). Zugleich sei die Ausbildungsquote auf acht Prozent „fast vervierfacht“ worden, und auch die Ausbildungsberufe wurden ausgeweitet: Zu Papiertechnologen und Industriekaufleuten kamen 2009 Technische Zeichner und 2011 Fachkräfte für Lagerlogistik hinzu. Ab 2012 werden zudem Industriemechaniker und Elektroniker für Betriebstechnik ausgebildet.

Auch ein duales Studium in Wirtschaft und Papiertechnik wird geboten. Absolventen der Fachoberschule der Bereiche Technik und Wirtschaft biete man die Möglichkeit, das einjährige Praktikum im Unternehmen zu absolvieren.

Innovative Elemente am Beispiel des Papiertechnologen seien etwa: Es gibt eine Einführungswoche einschließlich Themen wie Qualität, Umwelt und Altersvorsorge. Ältere Azubis organisieren für ihre neuen Kollegen ein großes Zusammentreffen, auch mit den Ausbildern. Den Azubis wird auch ein 14-tägiges Seminar in der Jugendbildungsstätte auf Juist geboten, Ziel: Persönlichkeitsentwicklung und Teamfähigkeit.

Zusätzlich zum Berufsschulunterricht bietet die Papier- und Kartonfabrik wöchentlich eigenen Werkunterricht, um das theoretische Wissen zu vertiefen – in Fachkunde, aber auch in Mathematik und Englisch (mit Dozenten).

Eine Mitarbeiterin betreut die Auszubildenden hauptamtlich. Wichtige Horizonterweiterung: Die Azubis durchlaufen alle relevanten eigenen Abteilungen – aber sie werden für einige Wochen auch extern bei einem Vareler Maschinenbauer ausgebildet.

„Schließlich – auch dies dürfte eher selten sein – bieten wir den Azubis mit Realschulabschluss sogar die Möglichkeit, durch erweiterten theoretischen Unterricht im Rahmen der Ausbildung die Fachhochschulreife zu erwerben“, berichtet Claußen. Auch um soziale Kompetenz geht es bei vielen Projekten der Azubis. Sie organisieren zum Beispiel den Aus- und Weiterbildungsmarkt in Varel und betreuen die Schulpraktikanten. Nach der Ausbildung bietet das Unternehmen viele Möglichkeiten zur Weiterqualifizierung.

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