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NWZonline.de Ratgeber Familie Tiere

Wieder Ärger um Hundekot

05.02.2019

Garrel Hundekot sorgt in der Gemeinde immer wieder für Ärger: Eine Anliegerin im Bereich der Teichstraße ärgert sich über Hinterlassenschaften am neuen Regenrückhaltebecken. So schilderte die Hundehalterin gegenüber der NWZ, dass viele Hundebesitzer die Haufen nicht beseitigen würden. Sie sehe kaum Hundehalter mit entsprechenden Tütchen in den Händen. „Man braucht nur über die Grünflächen an der Teichstraße oder am Kleiberweg gehen, wo auch Kinder spielen, dann sieht man schon, was los ist.“

Aber nicht nur der Hundekot ist ihr ein Dorn im Auge: Auch Böller und Raketen-Reste von Silvester lägen auch fast fünf Wochen nach dem Jahreswechsel immer noch auf den Grünflächen herum und würden den Spaziergang so zu einem „Spießrutenlauf“ machen. Die Herrchen müssten ständig aufpassen, dass Hunde nicht die Böller-Rückstände oder die Hinterlassenschaften anderer Hunde fressen würden.

Sie forderte die Gemeinde auf, weitere Mülleimer und im Speziellen „Dog-Stationen“ in dem Bereich aufzustellen. Denn aus Mangel an Alternativen habe sie schon oft Hundekottüten in Mülleimern an Spielplätzen entsorgen müssen. Ferner sollten auch Hinweisschilder aufgestellt werden, die an die Pflicht des Hundehalters appellieren. Es gebe da auch ganz „lustige“ Hinweisschilder, die nicht gleich den Zeigefinger erheben.

Sie befürchtet ferner, als Hundehalter unter Generalverdacht zu fallen, denn auch auf Bürgersteigen und in Vorgärten fänden sich Hundehaufen.

Wilfried Schewe, Ordnungsamtsleiter in der Gemeindeverwaltung, glaubt hingegen, dass die Beseitigung des Hundekots im Bewusstsein der Hundehalter angekommen sei. „Die Bereitschaft ist größer geworden“, so Schewe. Er verweist auf die Hundekotbeutel-Spendestation, die am Regenrückhaltebecken Teichstraße angebracht ist. Die allerdings ist derzeit wegen der Arbeiten am Wanderweg rund um das Rückhaltebecken abmontiert. Zahlreiche Hundekot-Beutel verteilen sich davor – Beweis dafür, dass er offensichtlich genutzt wird. Schewe appelliert auch an die Hundehalter, die Beutel zu nutzen, so es noch nicht geschehen sei. Man könne schließlich nicht alle Bereiche überwachen.

Das Regenrückhaltebecken an der Teichstraße soll mit einem befestigten Rundwanderweg und Bänken zu einer Naherholungsfläche aufgewertet werden. Der Wanderweg, der derzeit erstellt wird, hat eine Länge von rund 500 Metern und ist rund zwei Meter breit. Eine Brücke soll über den Zufluss führen und Beleuchtungen sollen installiert werden. Der Gemeinderat hatte 115 000 Euro dafür bereit gestellt.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
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