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NWZonline.de Ratgeber Reise Tourismus in der Region

Labskausessen: Auch ohne Rekord ein Ereignis

30.07.2012

WILHELMSHAVEN Wie unterschiedlich doch die Auffassungen sind: Stabsbootsmann Reinhard Breuer – Betriebsleiter der Truppenküche – meinte am Sonnabend gegen 16 Uhr, dass am verpassten Labskaus-Weltrekord unter anderem das Wetter am Vormittag schuld ist.

Aus Sicht des Oldenburgers Andreas Mletzko sah die Sache genau andersherum aus. Mletzko, der zu den Ersten gehörte, die in der Nordseepassage, also im Trockenen, saßen, behauptete: „In Wilhelmshaven ist es bei Regen am Schönsten.“

Gott sei dank bewahrheitete sich, was der Chef der Wilhelmshavener Touristik und Freizeit GmbH (WTF), Ramond Kisbye, in seinem Grußwort prophezeit hatte: Dass es spätestens gegen fünf nach halb Eins aufklart. Da brach denn auch das Labskaus-Fieber erst so richtig aus.

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Vor dem Stand der Marine wurde die Schlange immer länger, auch am Stand des Gorch-Fock-Hauses, des Nordseehotels und am Stand des Hotel Kaiser in der Kieler Straße standen Schlangen, und Ute Kaiser-Konnerth gab auf die Frage, wie es läuft, ohne aufzuschauen die Antwort, „sehr, sehr gut, besser als letztes Jahr. Wir haben schon dreihundert Portionen verkauft“.

Es war der Zeitpunkt, an dem auch Heike Harms von der „Suppenbar“, die sich erstmals mit einem Stand beteiligte, feststellte: „Jetzt geht es los“. Doch nüchtern betrachtet: Die übrigen inoffiziellen Zwischenzählungen zu diesem Zeitpunkt bei den großen Ständen (Marine: über 500; Gorch-Fock-Haus: 240, Cafe Bar Celona: 160) deuteten darauf hin, dass ein neuer Weltrekord nicht zu erwarten ist. Das hatte Bürgermeister Fritz Langen bei der Eröffnung der Veranstaltung richtig voraus gesehen. Dass es möglicherweise darauf auch gar nicht ankommt, diese Meinung scheint sich allerdings immer stärker bei den Offiziellen durchzusetzen.

Spätesten gegen Mittag galt die uneingeschränkte Aufmerksamkeit dem Labskaus und den bekannten Beilagen, der roten Bete, dem Rollmops, den Spiegeleiern und den sauren Gurken. Mit einer Ausnahme. Beim Reformhaus Ebken wurde wieder vegetarisches Labskaus angeboten, bei dem logischerweise der Rollmops fehlte und das Pökelfleische durch geräucherten Tofu ersetzt wurde.

Am Ende sagte Bürgermeister Fritz Langen, das Wetter sei richtig gewesen, nicht zu heiß und nicht zu kalt. Er vergaß aber auch nicht, dem City-Interessenverein (CIV) für die Organisation der elf vorausgegangenen Weltrekordversuche in Sachen Labskaus zu danken. Dass dies nicht nur leere Worte waren, wurde bei der Vergabe des Labskausordens deutlich. Den erhielt Sparkassendirektor Achim Berthold, der seit 2002 darauf achtet, dass die Finanzen des CIV in Ordnung sind.

Auf das Ergebnis waren alle gespannt – Helmut Bär von der WTF sprach von 8250 Portionen, davon 2000 bei der Marine. Der Rekord aus dem dem Jahr 2005 liegt bei 10  612 Portionen.

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