DELMENHORST - Mehrere Referenten kommen zum dreitägigen Symposium nach Delmenhorst. Sie reden über Industriekultur auf dem Land und in der Stadt.
Von nadia-Zakia Chelly
DELMENHORST - „Industriekult(o)ur – Expeditionen in den ’exotischen’ Nordwesten Deutschlands“ heißt eine Herbsttagung, die von Donnerstag 21. September, bis Sonnabend, 23. September, im Turbinenhaus auf der Nordwolle stattfindet. Die Tagung ist eine gemeinsame Veranstaltung des Nordwestdeutschen Museums für Industriekultur und der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kooperation mit der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK), der EWE-Stiftung Oldenburg sowie der Europäischen Route der Industriekultur ERIH.Den Auftakt macht am Donnerstag von 18 bis 19.30 Uhr eine Abendführung über das Nordwolle-Gelände und durch das Fabrikmuseum. Detlef Hartung und Georg Trenz stellen in der Turbinenhalle des Fabrikmuseums ihre Licht-Raum-Installation vor. Ab 20 Uhr wird der Film „Metropolis“ von Fritz Lang gezeigt.
Der Freitag beginnt um 9.30 Uhr mit einleitenden Grußworten von Egmont Eckert (Friedrich-Ebert-Stiftung), Dr. Karl Harms (IHK) sowie Prof. Dr. Michael Mende (Fabrikmuseum). Ab 10 Uhr folgen acht Vorträge verschiedener Referenten. Christina Reinsch aus Wildeshausen spricht über die „Ländliche Industriekultur im Nordwesten“, Dr. Susanne Abel stellt das „Weltkulturerbe Rammelsberg und die Industriekulturlandschaft Harz“ vor.
Um 11. 30 Uhr beginnt Dr. Walter Schulz mit einem Vortrag über „Torf, Tee, Tiefwasserhafen und Tourismus – Industriekulturlandschaft Ostfriesland“. Anschließend referiert Jan Westphal über die „Meyer-Werft“.
Dr. Gerhard Kaldewei aus Ganderkesee stellt nach einer Mittagspause ab 14 Uhr die „Delmenhorster Industriekultur und Delmenhorster Verhältnisse“ vor. Anschließend spricht Dr. Elisabeth von Dücker über „Sexarbeit. Prostitution – Lebenswelten und Mythen“. Den Abschluss machen Rainer Klenner, der die „Europäische Route der Industriekultur“ vorstellt, und Prof. Dr. Michael Mende, der über „Industriearchäologie zwischen Erhaltung und Event“ referiert.
Am Sonnabend reisen die Teilnehmer zur Meyer-Werft und zum Zeitspeicher nach Papenburg.
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