Wilhelmshaven - Mit 40 Künstlern aus zehn Ländern wird am 3. und 4. August die dritte Auflage des StreetArt-Festivals Wilhelmshaven erneut in den Blickpunkt rücken. Michael Diers, Geschäftsführer der Wilhelmshaven Touristik- & Freizeit, und Veranstaltungsleiterin Heike Gorath sind überzeugt vom Erfolg. „Es ist für mich immer noch erstaunlich, wie schnell sich aus einer spontanen Idee eine große Geschichte entwickelt hat“, sagte Diers.

Just am Montag ist bei der Stadt die Urkunde über den im Guiness-Buch der Rekorde verzeichneten Weltrekord des größten 3D-Bildes, das 2012 den Valoisplatz ausfüllte, eingetroffen. Diesmal werden andere attraktive Neuigkeiten geboten. Mit 40 Künstlern ist das Festival nicht nur noch ein Stück größer geworden, es gibt auch wieder ein besonderes Highlight. Auf der Rambla der Bahnhofstraße wird ein Bild mit echten drei Dimensionen entstehen: In das Straßenbild von Gregor Wosik integriert der Bodypainting-Künstler Jörg Düsterwald zwei Modelle. „Ein lebendiges 3D-Bild – das gab es bisher so noch nicht“, freut sich Diers.

Drei weitere Body-Painting-Modelle werden zusätzliche Hingucker sein. Bereits bei der Bemalung der Modelle darf man zuschauen.

Auf dem Valoisplatz soll es diesmal nicht um einen Größenrekord gehen. Dort wird stattdessen ein niederländisch/italienisch/mexikanisches Team ein rund 700 bis 800 Quadratmeter großes 3D-Bild malen. „Dabei geht es ins Detail“, verrät Alexandra Lüppen vom Organisationsteam.

Insgesamt hatten sich für die Festivalteilnahme mehr als 75 Künstler beworben. Mit dabei sind Künstler aus den USA und Mexiko, neu eingeladen wurden Teilnehmer aus Indien, Kroatien und Peru.

Das Festival gibt erneut auch dem Nachwuchs eine Chance. „Kinder im Alter von vier bis elf Jahren malen ein freigewähltes Motiv, Zwölf- bis 17-Jährige können sich unter dem Motto ,Wasserwelten‘ beteiligen“, erklärt Heike Gorath. Ergänzt wird das Festival am Sonnabend durch ein Open-Air-Konzert mit Midge Ure, der Rockgruppe „Selig“ und der Rockröhre Cäthe sowie verkaufsoffenem Sonntag.

Welche Aufmerksamkeit das Festival genießt, macht hochrangiger Besuch deutlich: Angesagt haben sich unter anderem Gäste aus dem Innenministerium aus Bahrain sowie des Zentrums für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe.