Delmenhorst - Zugestimmt hat der Verwaltungsausschuss am Dienstag in seiner nicht öffentlichen Sitzung dem Antrag des Förderschulzentrums auf die Einführung eines „Mobilen Dienstes“ auch für die Sekundarstufe I ab 2015. Bislang kümmerte sich der Dienst um förderbedürftige Schüler der Primarstufe. Möglich war dies durch eine Kooperation mit dem Land Niedersachsen. Bedingung dafür wäre allerdings, dass sich das Land Niedersachsen auch an diesen Kosten beteiligt.
Für die Erweiterung soll eine Vollzeitstelle für einen Lehrer und einen Sozialpädagogen geschaffen werden. Möglich wäre dies ab August 2015. Es würde die Stadt in dem Jahr 40 000 Euro kosten, 2016 120 000 Euro.
Auch für die Konzepte der Astrid-Lindgren-Schule und der Parkschule gab der Ausschuss grünes Licht. Beide Schulen wollen eine Nachmittagsbetreuung für das Schuljahr 2014/2015. Die Konzepte waren bereits im Bildungsausschuss Thema.
Zurzeit werden etwa 40 Jungen und Mädchen an der Astrid-Lindgren-Schule bis 13 Uhr betreut, weitere 20 Kinder gehen in den Hort, der am Nachmittag angeboten wird. Kostenfrei ist die Nachmittagsbetreuung im Rahmen der offenen Ganztagsschule in der Zeit von Montag bis Donnerstag zwischen 13 und 16 Uhr. Kostenpflichtig ist allerdings die Hortbetreuung, die bis 17 Uhr angeboten wird.
Die Schüler können von ihren Eltern für alle Tage, oder aber auch für einzelne Tage angemeldet werden, um den Familien möglichst viel Spielraum bei der Gestaltung zu lassen, teilt die Schulleitung mit.
Nach wie vor soll bei der Betreuung mit der Lebenshilfe Delmenhorst und dem Landkreis Oldenburg kooperiert werden. Die Parkschule will sich dabei derweil wieder auf die Zusammenarbeit mit dem AWo-Kreisverband Delmenhorst verlassen.
Wie die Astrid-Lindgren-Schule ist die Parkschule eine offene Ganztagsschule. Betreut werden die Kinder dort von 13 bis 16 Uhr. Für die Zeit bis 17 Uhr gibt es ein zusätzliches Hortangebot. Beide Schulen wollen auch wieder in den Ferien eine Betreuung der Kinder anbieten – jeweils von 8 bis 17 Uhr.
