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Eine runde Sache

09.01.2012

OLDENBURG Grazile, asiatische Bewegungsformen kombiniert mit Sportakrobatik osteuropäischer Schule und waghalsigen Trampolinstunts aus Kanada: Beim 25. Feuerwerk der Turnkunst gaben sich am Wochenende in der Weser-Ems-Halle erneut Athleten aus aller Welt die Ehre. Mittendrin geriet auch ein Sportler aus Oldenburg kräftig ins Rollen: Hendrik Strauß zeigte beim Turn-Potpourri der NTB-Showgruppe sein Können im Rhönrad.

„Dass ich ausgerechnet bei der Jubiläumsshow wieder dabei sein darf, freut mich sehr. Es macht einfach Spaß, mit so vielen Weltklasseturnern und Artisten aufzutreten“, sagte der 23-Jährige. Ohnehin bevorzugt der Vize-Weltmeister von 2009 und ehemalige Oldenburger Nachwuchssportler der Jahre 2003 und 2005 derzeit die Showauftritte. „Ich habe ja auch früh angefangen, dann kommt irgendwann der Punkt, wo man sich eine Wettkampfpause gönnt.“

Zeit braucht Strauß momentan vor allem für sein Studium in Münster, wo er sich im zweiten Semester der Betriebswirtschaft widmet. „Im Rad stehe ich aber noch, und eine Rückkehr in den Wettkampfsport schließe ich auch nicht aus“, berichtete er. Für den Niedersächsischen Turnerbund (NTB) arbeitet Strauß als Trainer und gibt sein Wissen zudem als Referent bei Lehrgängen weiter.

Mit dem Rhönrad wuchs der Turner von Schwarz-Weiß Oldenburg auf. Seit seinem neunten Lebensjahr dreht er mit dem Gerät seine Runden. „Es ist das einzige Turngerät überhaupt, das sich während der Übung bewegt. Das macht den Reiz für mich aus“, schwärmt Strauß.

Von den Möglichkeiten des Rhönrads konnte sich das Publikum bei der Jubiläumsshow gleich doppelt überzeugen. Denn auch der Russe Konstantin Mouraviev begeisterte mit einer originellen Darbietung, der auch Strauß höchsten Respekt zollte: „Es freut mich besonders, dass wir unsere Sportart hier so gut präsentieren können.“

Auf der Feuerwerk-Tournee wechselt sich Strauß dieses Jahr mit Katharina Lohse im Rhönrad ab. „Das Heimspiel in der Weser-Ems-Halle wollte ich mir aber nicht entgehen lassen“, sagte er und lobte das „Best of“ zum Jubiläum: „Die Show als Ganzes ist dieses Mal der Höhepunkt.“

Auch Produktionsleiter Wolfram Wehr-Reinhold blickte zufrieden in die Runde. Insgesamt 13 800 Zuschauer sahen allein in der Weser-Ems-Halle die drei ausverkauften Vorstellungen am Freitag und Sonnabend.

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