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Blicke gehen unters Hallendach

23.12.2014

Oldenburg Reicht es noch? Passen die Kunststücke der Turner und Artisten beim „Feuerwerk der Turnkunst” noch in die großen aber eben herkömmlichen Hallen wie in Oldenburg, München oder Berlin? Oder muss man schon mal daran denken, in Arenen zu ziehen, über denen sich das Dach öffnen lässt?

Restkarten

Ausverkauft ist die Premiere des Feuerwerks der Turnkunst am 28. Dezember um 16 Uhr in Oldenburg. Restkarten gibt es für die Vorstellungen am 29. und 30. Dezember (jeweils 19 Uhr) in der großen EWE-Arena. In Bremen sind noch Karten für die Vorstellungen am 4. Januar um 14 und 19 Uhr zu erhalten. Sieben weitere Vorstellungen der Turnshow im Januar 2015 sind bereits ausverkauft.

Restkarten gibt es noch im Internet. Außerdem ist die Abendkasse geöffnet.

Mehr Infos unter www.feuerwerkderturnkunst.de

Karten unter www.nwz-events.de

Bei solchen Gedanken muss Wolfram Wehr-Reinhold noch lachen. Aber das hat der Produktionsleiter von Europas erfolgreichster Turnschau auch schon getan, als der Niedersächsische Turnerbund (NTB) mit diesem Spektakel durch kleinere Hallen zog. Das einst sehr beliebte Fredenbeck etwa ist schon lange aus dem Tourneeplan verschwunden, noch nicht ganz so lange auch Wilhelmshaven mit seinem fachlich recht versierten Publikum. Ihre zu niedrigen Hallen sind der scheinbaren Schwerelosigkeit zum Opfer gefallen, mit der sich die Turner, Akrobaten und Artisten immer höher schrauben.

Mehr als 100 Teilnehmer

„Noch nie gab es beim Feuerwerk so viele Luftnummern“, sagt Regisseurin Heidi Aguilar zur neuen Tournee „Vertigo“. In Oldenburg geht es als erster Stadt im Plan dicht unters Dach. In der großen EWE-Arena erlebt das Feuerwerk 2015 noch im alten Jahr seine Premiere: Am 28. Dezember (Sonntag) um 16 Uhr, am 29. und 30. Dezember jeweils um 19 Uhr.

Dann zieht der Tross mit immerhin 110 Sportlern und festen Helfern weiter nach Hannover, Dortmund und Bremen. Wer für Oldenburg keine Karten mehr bekommen hat, kann es in der Bremer ÖVB-Arena am 4. Januar versuchen (14 und 19 Uhr). Weitere Stationen sind etwa Leipzig, München, Hamburg, Berlin und Frankfurt/Main. 18 000 Zuschauer werden in Oldenburg gezählt. Nach dem Finale in Braunschweig am 25. Januar werden es in der Summe von 20 Städten 200 000 sein.

Hoch hinaus katapultieren sich Athleten wie die vom „Trio des gars de planche“. Die drei kreativen Franzosen starten zu ihrer Flugschau vom koreanischen Schleuderbrett aus. Auch Marcel Castells wirbelt seine drei Partnerinnen, die „Droles Femmes“ durch die Luft. Lisa Rinne ist eine Luftartistin, die eine Kür am schwingenden Trapez zeigt.

Artisten hautnah erleben

Die Arenen mit ihren meist steilen Rängen bieten den Zuschauern besondere Ausblicke. Heidi Aguilar preist das an: „Die Zuschauer erleben viele waghalsige Darbietungen unterm Hallendach praktisch auf Augenhöhe mit den Artisten. Da können sie sich richtig in die Drehungen, Sprünge und Würfe hinein versetzen.“ Hauptsache, es wird niemandem auf den Plätzen schwindlig.

Bei allen zirzensischen Elementen: Das „Feuerwerk“ bleibt selbst auf seinem inzwischen hoch gestochenen Niveau als Turnschau auf dem Boden. Es soll immer noch, wenn auch nicht mehr so leicht zu erkennen, Anregungen für Übungsleiter geben. Auch diese Show zum Schwindeligwerden kombiniert ihre Salti, Schrauben und Verwirbelungen mit ruhigen, ja klassischen Turnelementen. „Diese Abwechslung ist für die Choreografie einfach wichtig“, nickt Aguilar. Artem Ghazarian und Thomas Greifenstein sind Konstanten in diesem Konzept. Die beiden früheren Bundesliga-Turner nutzen klassische Turngeräte wie Seitpferd oder Barren äußerst erfindungsreich.

Vielleicht bekommen die Basketballer noch ungeahnte Anregungen, wenn die slowenischen „Dunking Devils“ Brett und Korb zum Ziel nehmen. So ein bisschen zulegen müssten die Oldenburger Baskets ja noch für die Playoffs . . .

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