AHLHORN/BRETTORF/MOSLESFEHN - AHLHORN/BRETTORF/MOSLESFEHN/JL - Die Faustballer des Ahlhorner SV waren der große Wochenend-Gewinner in der Bundesliga und kletterten nach zwei nicht erwarteten Erfolgen auf den zweiten Tabellenplatz. Moslesfehn blieb ohne Sieg, Brettorf landete den ersten Saisonsieg.
SV Moslesfehn - Ahlhorner SV 0:3 (14:20, 16:20, 15:20). Nichts zu holen gab es für die junge SVM-Mannschaft im Landkreisderby. Nur bis zum 14:14 im ersten Satz konnten Manuel Bierfischer und Co. dem ASV Paroli bieten. Danach dominierten die Gäste, die im Angriff ganz auf das Nachwuchstalent Sören Dahms setzten.
Ahlhorner SV - Bayer Leverkusen 3:2 (13:20, 20:11, 14:20, 20:14, 20:17). Der ASV startete schlecht ins Spiel. Viele Eigenfehler des am Vortag noch überzeugenden Dahms ließen Leverkusen gut mitspielen. Nach einem Hoch in Durchgang zwei setzte sich das Bild im dritten Satz fort. Erst die Hereinnahme von Angreifer Nils-Christoffer Carl brachte die Wende. Engagiert erreichte der ASV den Satzausgleich, indem man einen 1:7 Rückstand wettmachte. 4:8 lag Ahlhorn im Entscheidungssatz zurück, führte nach starken Leistungen von Michael Ahlers und Andre Poguntke mit 18:14. Bayer verkürzte auf 17:18. Doch Carl schaffte das erlösende 19:17.
SV Moslesfehn - TV Westfalia Hamm 1:3 (21:19, 15:20, 6:20, 10:20). Fast chancenlos agierte das Team von Spielertrainer Bodo Würdemann gegen den amtierenden Meister aus Hamm. Nur der erste Satz lief gut aus Sicht der Gastgeber. „Das war heute kein Maßstab für uns“, meinte Würdemann. „Die wichtigen Spiele gegen die Tabellennachbarn kommen noch.“
TV Brettorf - VfK Berlin 0:3 (11:20, 12:20, 7:20). Die überraschend gut in die Runde gestarteten Berliner erwiesen sich auch für Brettorf als zu stark. Trotz guter Ansätze der Angreifer Jens von Seggern und Aaron Sommer gelang es Brettorf nie, die starke VfK-Abwehr ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.
MTV Diepenau - TV Brettorf 0:3 (17:20, 16:20, 17:20). Gut erholt von der Vortagsniederlage präsentierte sich das Brettorfer Team. Die Angriffszange Lutz Meyer und Jens von Seggern hatte die Partie fest in Griff. „Endlich ist der Bann gebrochen. Nun greifen wir weiter an,“ sagte ein erleichterter Trainer Ralf Kreye.
