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Verkehrschaos nach tödlichem Folgeunfall
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Aktualisiert vor 18 Minuten.

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Verkehrschaos nach tödlichem Folgeunfall

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Es ist zum Verzweifeln

Freitag, 7. November 1941 Wieder ein Tag, den wir hin- und hergeworfen werden ohne auch nur etwas zu sehen. Das ist ja auch fast unmöglich, denn bei dieser See, 5-6 immer noch (!), ist kaum etwas zu machen. Es ist wirklich zum Verzweifeln.

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Zu den Mahlzeiten tauchen wir, damit in Ruhe gegessen werden kann. Dengel muß nach dem Abendessen Tiefensteuerung leiten. Macht seine Sache gut. Gott sei Dank! Nach dem Abendessen ist es „oben“ nicht mehr so sehr unruhig wie vorher. Es flaut noch ab. Auf FT (Funktelegramm) vom BdU (Befehlshaber der Unterseeboote) müssen wir (insges. noch 6 Boote) einen OW Streifen, südlich gelegen, bilden. Haben nur 50 Sm (Seemeilen) bis dahin. – Es ist angenehm warm. Sowohl Luft wie Wasser.

Einordnung des Tagebucheintrags von NWZ-Mitarbeiter Gerrit Reichert

Der Berliner Comiczeichner Hans (Ewald) Kossatz veröffentlichte im Zweiten Weltkrieg in der Berliner Zeitschrift „Erika – Die frohe Zeitung für Front und Heimat“ die Zeichnung eines Tauchers, der beim Telefonieren von einem Sägefisch unterbrochen wird. Der Sägefisch gefiel dem Kommandanten von U 96, Heinrich Lehmann-Willenbrock, so sehr, dass er zur 3. Feindfahrt von U 96 im Mai 1941 den Sägefisch statt des Symboles der 7. U-Flottille, ein Stier, am Turm anbringen ließ.

Seit Mai 1941 war der Sägefisch am Turm von U-96 Markenzeichen des deutschen U-Boots. (Foto: Maritimes Museum Hamburg)

Der Sägefisch wurde dann zum Symbol der 9. U-Flottille in Brest, die Lehmann-Willenbrock ab Frühjahr 1942 als Flottillenchef leitete.