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NWZonline.de Ratgeber Wissenschaft Umwelt

Umspannwerk: Fledermäuse beflügeln Protest

03.05.2013

Der Bürgerverein Langewerth/Rundum kann doch wieder hoffen. Anfang März hatte Oberbürgermeister Andreas Wagner das Ansinnen zurückgewiesen, die Entscheidung für ein Gewerbe-/Industriegebiet bei Antonslust noch einmal zu überdenken. Nun gab die Bauverwaltung dem Bauausschuss Argumente für ein Überdenken der Pläne an die Hand.

Die vom Rat zuletzt bevorzugte Ansiedlung des Umspannwerks nördlich Hohewerth könnte mit erheblichen zeitlichen Verzögerungen und Mehrkosten verbunden sein, berichtete Michael Witt, Leiter des Stadtplanungsamts. Er wolle nicht behaupten, dass die von der Politik bevorzugte Variante nicht zu verwirklichen sei, aber doch auf die möglichen Schwierigkeiten hinweisen.

Nach jüngsten Erkenntnissen seien noch fünf kritische Punkte zu prüfen: Dabei geht es nicht nur um die Möglichkeiten der verkehrlichen Erschließung und den heftigen Widerstand nicht nur aus der unmittelbaren Nachbarschaft. An die hundert Einwendungen lägen vor.

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Sorgfältig zu untersuchen seien auch die Folgen der entstehenden elektromagnetischen Felder für die Sicherheit der Menschen, die in dem Bereich leben und arbeiten. Der rechtlich bindende Grenzwert tauge nur begrenzt als Kriterium.

Auch der Naturschutz komme wieder ins Spiel: Das nahe gelegene Große Fedderwarder Tief sei für die an der Maade heimischen Fledermausarten Einflugschneise zum Barghauser See. Die Emissionen eines Umspannwerks könnten die unter besonderem Schutz stehenden Tiere erheblich stören.

Ganz frisch waren die Einwände des Archäologischen Denkmalschutzes, der eindringlich auf historische Deichzüge in dem Bereich hinwies. Eine Überplanung sei absolut nicht akzeptabel, so der Denkmalschutz.

Im übrigen sei auch noch nicht klar, wie die Hochspannungsleitungen von den Leitungstrassen südlich der Autobahn an das Umspannwerk herangeführt werden können.

Bei einer Ansiedlung des Umspannwerks bei Antonslust stelle sich zwar auch die Frage nach den elektromagnetischen Feldern, allerdings seien die Abstände zur Wohnbebauung größer. Auch die Fledermäuse seien nicht in Gefahr. Dieser Standort sei ohne größere Schwierigkeiten realisierbar. Witt wies allerdings auch darauf hin, dass bei dieser Variante ein dringend benötigtes Industriegebiet mit Autobahnanschluss verloren gehe.

Am Ende der Diskussion zog Bürgermeister Fritz Langen (CDU) den Schluss, dass viele Fragen gestellt und erst einmal offen geblieben seien. Er plädierte für ein sauberes Abwägen der Vor- und Nachteile und eine ergebnisoffene Bewertung.

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