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NWZonline.de Ratgeber Wissenschaft Umwelt

Saubere Landschaft: Ortsvereine räumen in den Dörfern auf

09.04.2018

Ganderkesee Frühjahrsputz bei feinstem Frühlingswetter: Fünf Ortsvereine in der Gemeinde Ganderkesee hatten am Sonnabend zur Aktion „Saubere Landschaft“ aufgerufen. Mehrere hundert freiwillige Müllsammler waren ehrenamtlich im Einsatz.

In Ganderkesee halfen auch Flüchtlinge mit: „Sie wurden von uns angesprochen und waren gern bereit“, freute sich Fritz Witte vom Orts- und Heimatverein über die zwölf Migranten unter den insgesamt 35 Freiwilligen. Stark vertreten war auch die DLRG-Ortsgruppe. Bereits am Freitag hatten die Vogelfreunde Ganderkesee gesammelt.

Mehr als 50 Mitglieder des Orts- und Heimatvereins Bürstel-Immer, darunter 15 Kinder und Jugendliche, machten im Doppeldorf sauber. Ärgerlich fanden sie besonders die vielen Hundekothaufen am Rande des Dorfplatzes. Aber auch größere Hinterlassenschaften der Wegwerfgesellschaft waren zu entsorgen: „Sofa-Teile, ein Bürostuhl, ein Feuerlöscher, ein Fahrrad“, zählte Vorsitzende Ute Holschen auf.

Ein altes Fahrrad, ein kleiner Schrank und etliche Säcke voll mit Müll füllten den Container neben der Friedenskirche in Bookholzberg. Rund 90 Helfer – darunter Mitglieder von Feuerwehr, THW und Schützenverein, aber auch Pfadfinder und Privatpersonen – sammelten in Bookholzberg und Grüppenbühren Müll ein. Viele Kinder und Jugendliche waren dabei. Außer Papier, alten Kleidungsstücken und Essensverpackungen fanden sie jede Menge Zigarettenstummel. „Es stinkt, aber es geht“, meinte der zehnjährige Nicolas über die Sammelaktion.

Außerdem entsorgten die Helfer unter der Regie des Orts- und Heimatvereins Bookholzberg-Grüppenbühren Sperrmüllhaufen. Auf einem Parkplatz, den der Verein hergerichtet habe, sei auch von der Bahn hinterlassener, zusammengerollter Stacheldraht abtransportiert worden, berichtete der Vorsitzende Peter Hasselberg. „Weil sich schon Tiere darin verfangen hatten.“

In Elmeloh sah es in Sachen Müll nicht anders aus. Auch dort kam jede Menge zusammen. Der kurioseste Fund: ein Bettgestell. Außerdem entdeckten einige der knapp 30 Freiwilligen einen Sack voll mit neuwertigen Alltagsgegenständen wie Duschgel und Getränken. Weil die Vermutung aufkam, es könne sich um Diebesgut handeln, wurde die Polizei gerufen. Verwundert war Carsten Garms, stellvertretender Vorsitzender des Orts- und Heimatvereins Elmeloh-Almsloh auch darüber, dass Säcke mit Gartenabfall in der Natur entsorgt wurden. „Obwohl die Helfer jedes Jahr bei der Aktion „Saubere Landschaft“ mitmachen, fällt immer wieder neuer Müll an: „Nächstes Jahr sieht es genauso aus“, meinte einer von ihnen.

Etwas weniger Abfälle als in den Vorjahren kamen in Falkenburg und Habbrügge zusammen. „Der Trend setzt sich fort“, sagte Ortsvereins-Vorsitzender Jürgen Hakkel. Vor allem Flaschen wurden wieder am Hasbruch gefunden – die alljährlichen Kohlfahrt-Überbleibsel. In einem Graben am Waldrand lag auch ein illegal entsorgter Müllsack – mitten zwischen Dornensträuchern. Bei der Entsorgung, so Hakkel, „ist Blut geflossen.“

Hergen Schelling Leitung / Redaktion für den Landkreis Oldenburg
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Antje Rickmeier Redakteurin / Redaktion Ganderkesee
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