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NWZonline.de Sport Weitere US-Sport American Football

Super Bowl liefert Minusrekord

05.02.2019

Atlanta Mit dem von vielen Experten und Fans erwarteten Titelgewinn der New England Patriots ist in der Nacht zu Montag der Super Bowl in Atlanta zu Ende gegangen. Die wichtigsten Fakten zum Saisonhöhepunkt im American Football:

  Das Spiel

Mit 13:3 (3:0) setzten sich die Patriots gegen die Los Angeles Rams durch. Nie zuvor wurden in einem Super Bowl so wenig Punkte erzielt. Der bisherige Tiefstwert stammte aus dem Jahr 1973, damals schlugen die Miami Dolphins die Washington Redskins mit 14:7. Kein Wunder, dass in den Sozialen Netzwerken die Bezeichnung „Super Bore“, also Super-Langweiler, die Runde machte. Beide Teams blieben die ersten drei Viertel ohne Touchdown, eine Premiere für den Super Bowl. Für die Patriots war es der sechste Titelgewinn, das Team zog so mit den Pittsburgh Steelers gleich. Bei allen sechs Siegen der Patriots war Quarterback Tom Brady dabei.

  Die prägenden Akteure

Brady (41), der den Sieg mit seiner Frau Gisele Bündchen und der gemeinsamen Tochter Vivian feierte, schaffte diesmal nicht einen Touchdown-Pass. Von 35 Würfen kamen 21 an, daraus wurden 262 Yards Raumgewinn. Für mehr als die Hälfte sorgte allein Julian Edelman (141), der Wide Receiver wurde folgerichtig als wertvollster Spieler (MVP) ausgezeichnet. „Das war eines der besten Spiele, die er jemals gemacht hat“, lobte Brady den flinken Passempfänger. Im Laufe dieser Saison war Edelman übrigens für vier Spiele wegen des Gebrauchs leistungssteigernder Mittel gesperrt gewesen. Der einzige Touchdown gelang in Atlanta Sony Michel sieben Minuten vor Schluss nach einem Run über zwei Yards. Rams-Quarterback Jared Goff (24) wirkte auf der ganz großen Bühne überfordert, saß zeitweise schon während der Partie mit gesenktem Kopf auf der Bank und musste sich dem ebenfalls nicht fehlerlosen Brady geschlagen geben. Brady indes setzt seine Karriere trotz seines für einen Profisportler fortgeschrittenen Alters von 41 Jahren fort.

  Die Halbzeit-Show

Die Show in der hochmodernen Arena passte zum Spiel. Ziemlich unspektakulär präsentierten sich Maroon 5, Travis Scott und Big Boi bei ihrem Auftritt, am interessantesten war noch die logistische Leistung beim blitzschnellen Auf- und Abbau der riesigen Bühne. Wenigstens gab es ein Feuerwerk.

  Die Zuschauer

Auf der Tribüne verfolgten Stars wie Sänger Jon Bon Jovi, Oscar-Preisträger Jamie Foxx, Ex-Sprintikone Usain Bolt und der irische Käfigkämpfer Conor McGregor ein von starken Defensivreihen geprägtes Spiel. In den USA schauten mehr als 100 Millionen Menschen die Partie im Fernsehen, weltweit waren es wohl etwa 800 Millionen. Im Stadion waren 70 081 Zuschauer zugegen.

  Die Siegesfeier

Spontan feierten in Boston etwa 6000 Menschen – zumeist College-Studenten – in einem öffentlichen Park der Ostküstenstadt den Erfolg der Patriots, die ihre Heimspiele im nahe Boston gelegenen Foxborough austragen. Die offizielle Siegesfeier mit dem Team ist für diesen Dienstag in Boston geplant. Die Parade führt durch die Innenstadt und endet am Rathaus.

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