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Aufholjagd löst große Emotionen aus

07.02.2017

Houston Mit Tränen in den Augen herzte Tom Brady nach dem epischen Super-Bowl-Triumph seine Ehefrau Gisele Bündchen und drückte seine schwer kranke Mutter Galynn fest an sich. Auf dem Arm trug er dabei Töchterchen Vivian.

So emotional wie nie zuvor feierte der Star-Quarterback seinen fünften Titel mit den New England Patriots im dramatischsten Finale der NFL-Geschichte. Mit einer historischen Aufholjagd führte Brady sein Team im 51. Super Bowl zum 34:28 (28:28, 3:21) nach Verlängerung gegen die Atlanta Falcons – und krönte sich endgültig zum erfolgreichsten Spieler der Football-Historie.

„Ich war so froh, dass alle hier waren“, sagte der 39-Jährige in Richtung seiner Familie. „Ich bin so stolz auf die Jungs, das Team, die Coaches – es ist unglaublich. Wir werden uns für den Rest unseres Lebens daran erinnern“, schwärmte Brady.

Im ersten Endspiel der National Football League, das nicht in der regulären Spielzeit entschieden wurde, sah zunächst alles nach dem ersten Triumph für die Falcons und deren lange überragenden Quarterback Matt Ryan aus. Vor 75 000 Zuschauern in Houston lagen die Patriots bereits mit 3:28 zurück, schafften angetrieben von Brady aber ein nie da gewesenes Comeback und holten im Schlussabschnitt einen Rückstand von 19 Punkten auf.

Mit seinem fünften Super-Bowl-Triumph setzte sich Brady an die alleinige Spitze der Rekordliste für Quarterbacks. Er wurde zudem zum vierten Mal als wertvollster Spieler des Finals ausgezeichnet und warf erfolgreiche Pässe über eine Distanz von 466 Yards (426 Meter) – ebenfalls Bestmarken. Auch die fünf Titel von Erfolgstrainer Bill Belichick sind für einen Headcoach in der NFL unerreicht.

In der Nacht zu Montag feierten Hunderte Fans auf den Straßen von Boston den Triumph der Patriots. Vergessen war die Affäre New Englands um zu wenig aufgepumpte Bälle, die Brady eine Vier-Spiele-Sperre zu Beginn dieser Saison eingebracht hatte. Bei der Siegerehrung erhielt NFL-Besitzer Roger Goodell deswegen immer noch kräftige Buhrufe der Patriots-Fans.

„Das ist der süßeste Sieg von allen“, erklärte Patriots-Besitzer Robert Kraft im Rückblick. Brady konnte es am Ende eines geschichtsträchtigen Abends auch verschmerzen, dass sein Trikot offenbar aus der Umkleidekabine gestohlen wurde. „Es wird sicher bald im Internet landen“, meinte der 39-Jährige, zu dessen ersten Gratulanten US-Präsident Donald Trump gehörte.

„Unglaubliches Comeback und unglaublicher Sieg der Patriots“, twitterte Trump. Coach Bill Belichick, Besitzer Kraft und Brady sind mit Trump befreundet. Dagegen kündigte Bradys Teamkollege Martellus Bennett an, dem obligatorischen Empfang des Super-Bowl-Siegers im Weißen Haus aus Protest gegen Trumps Politik fernbleiben zu wollen.

US-Popsängerin Lady Gaga richtete in ihrer 14-minütigen Halbzeitshow einen patriotischen Appell an die Vereinigten Staaten. Die 30-Jährige sang ein paar Zeilen aus den Titeln „This Land Is Your Land“ von Woody Guthrie sowie „God Bless America“ von Irving Berlin, bevor sie sich vom Dach des Stadions auf die Bühne abseilte. Dort gab sie ein Medley ihrer größten Hits zum Besten.

Jubeln durfte unterdessen auch Sebastian Vollmer. Der Rheinländer fehlte bei New England wie schon die gesamte Saison verletzt, dürfte aber voraussichtlich ebenfalls einen der begehrten Ringe erhalten.

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