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22-Jähriger stiehlt NFL-Stars die Show

27.11.2019

Köln Lamar Jackson tänzelt elegant durch die Abwehrreihen und lässt seine Gegenspieler aussehen wie Slalomstangen. Neben seinen spektakulären Läufen überzeugt „Freaky-L“, der „verrückte“ Quarterback der Baltimore Ravens, auch mit unzähligen Touchdown-Pässen – und stiehlt Football-Superstars wie Tom Brady oder Russell Wilson laufend die Show.

Jackson erobert die NFL derzeit im Sturm und ist auf dem besten Weg, unzählige Rekorde zu brechen. „Der Spitzname kommt von den verrückten Sachen, die ich auf dem Feld mache“, sagte er vor wenigen Tagen mit einem Lächeln. Mit 876 Rushing Yards und sechs erlaufenen Touchdowns ist der 22-Jährige nach elf Spielen besser als die meisten Runningbacks – seine 24 geworfenen Touchdowns sind Ligabestwert. Außerdem führt der 32. Pick im Draft 2018 die beste Offensive der Liga an, 35 (!) Punkte erzielten die Ravens bisher im Schnitt.

Das Erfolgsrezept? Das Schema von Headcoach John Harbaugh ist perfekt auf Jackson ausgerichtet und dadurch sehr variabel. Die außergewöhnliche Athletik des Quarterbacks und die damit einhergehende Unberechenbarkeit stellt gegnerische Defensivabteilungen vor scheinbar unlösbare Aufgaben. Auch Trainer-Guru Bill Belichick von den New England Patriots meinte zuletzt: „Er ist schnell und sehr schwer zu kontrollieren. Das ist wirklich ein großes Problem.“ Die Patriots um Brady bekamen das Problem bei der 20:37-Niederlage vor kurzem nicht in den Griff.

Seine Spielweise, die stark an Quarterbacks wie Colin Kaepernick oder Michael Vick erinnert, birgt allerdings auch Gefahren – von Verletzungen blieb Jackson bislang aber noch verschont. Aufgrund der meist deutlichen Partien wird Jackson gegen Spielende oft geschont.

Vom fehleranfälligen Passspiel, das Jackson in der Vergangenheit viel Kritik eingebracht hatte und Zweifel an seiner NFL-Tauglichkeit aufkommen ließ, ist kaum mehr etwas zu sehen. Beim überlegenen 45:6-Sieg gegen den vergangenen Super-Bowl-Teilnehmer Los Angeles Rams warf Jackson fünf Touchdowns, in den vergangenen drei Begegnungen waren es insgesamt zwölf.

Die Ravens stehen nun bei neun Siegen aus elf Spielen. Baltimore darf damit für die Play-offs planen, der Traum vom ganz großen Wurf lebt.

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