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Darum feiern die Oldenburg Knights trotz der Pleite

30.09.2019

Oldenburg Es wäre passend gewesen, wenn die Oldenburg Knights in ihrer Jubiläumssaison den Aufstieg in die GFL2 geschafft hätten. Aber es sollte nicht sein: Mit 16:19 unterlag der nunmehr zehn Jahre alte American-Football-Regionalligist am Samstag vor 921 Zuschauern im Marschwegstadion dem Favoriten Essen Cardinals. Um in die zweithöchste Klasse aufzusteigen, hätte das Team sein letztes Spiel der Aufstiegsrunde mit 14 Punkten Differenz gewinnen müssen. Nun steigen die Essener und Adler Berlin auf.

Aufstieg verpasst

Aufstiegsrelegation zur GFL 2: Berlin Adler - Oldenburg Knights 30:7, Essen Cardinals - Berlin Adler 21:17, Oldenburg Knights - Essen Cardinals 16:19. 1. Essen   2  40:33  4 2. Berlin2  47:28  2 3. Oldenburg2  23:49  0 Essen und Berlin stehen als Aufsteiger in die GFL 2 fest.

Trotz des verpassten Aufstiegs gab es für die Gastgeber aus der Football-Abteilung des VfL Oldenburg keinen Grund, mit gesenkten Köpfen vom Feld zu schleichen. „Diese Niederlage fühlt sich wie ein Sieg an. Wir haben mit stark dezimierter Offense einem bundesligatauglichen Team die Stirn geboten. Gerade in der Aufstiegsrunde hat sich allerdings gezeigt, dass es uns derzeit noch an Tiefe im Kader fehlt“, sagte Sportdirektor Holger Völling nach der wohl besten Saisonleistung seines Teams. Das hatten wohl auch die Zuschauer so gesehen, die ihr Team so lautstark wie nie zuvor antrieben.

Als ob die Knights-Offense nicht schon genug gebeutelt gewesen wäre, musste auch noch Rudolf Henne krankheitsbedingt absagen. Auch die Hoffnung von Quarterback Justus Marterer, rechtzeitig wieder fit zu sein, erfüllte sich nicht. So musste Christoph Oetken erstmals seit A-Jugend-Zeiten wieder auf der Spielmacher-Position ran. „Er hat seine Sache gut gemacht. Obwohl wir der Außenseiter waren, haben die Jungs voll auf Aufstieg gespielt. Das macht mich unheimlich stolz“, lobte Völling.

Beim Stand von 3:6 aus Sicht der Oldenburger waren die Teams in die Kabinen gegangen. Den besseren Neustart erwischten die Gäste, die zu Beginn des dritten Viertels auf 13:6 erhöhten. Damit war der Aufstieg in weite Ferne gerückt. Aber die Gastgeber gaben sich nicht geschlagen. Und was die anderen Teams in dieser Saison nicht geschafft hatten, sollte auch den Cardinals nicht gelingen: Johann Kruthaup komplett aus dem Spiel zu nehmen. Zwei Touchdowns hatte er im Schnitt in dieser Saison pro Spiel erzielt, und diesen Wert bestätigte er. So gingen die Knights Mitte des letzten Viertels auch dank eines Extrapunktes von Jannik Birk mit 16:13 in Führung. Die Oldenburger gingen nun volles Risiko, wurden aber nicht belohnt – im Gegenteil. Kurz vor Ende erzielten die Gäste noch einen Touchdown und entschieden mit zwei Siegen die Aufstiegsrunde für sich.

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