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So funktioniert Regionalliga-Football im Nordwesten

26.04.2018

Oldenburg Die American Footballer der Oldenburg Knights starten an diesem Sonntag (15 Uhr, Marschwegstadion) mit einem Heimspiel gegen die Hannover Spartans in die Regionalliga-Saison (3. Liga).

Die Spielklasse

Nach einer Ligareform spielen in dieser Saison acht Teams in der Regionalliga Nord, die in Hin- und Rückspielen gegeneinander antreten. Der Meister spielt im Anschluss gegen die Gewinner anderer Staffeln um den Aufstieg in die 2. Bundesliga (GFL2). Der Tabellenletzte steigt in die viertklassige Oberliga ab.

Die Heimspiele der Oldenburg Knights

Diesen Sonntag Oldenburg - Hannover Spartans. Sonntag, 13. Mai Oldenburg - Hamburg Blue Devils. Sonntag, 27. Mai Oldenburg - Ritterhude Badgers. Sonntag, 10. Juni Oldenburg - Bremerhaven Seahawks. Sonntag, 24. Juni Oldenburg - Hamburg Pioneers. Sonntag, 22. Juli Oldenburg - Braunschweig Lions II. Sonntag, 12. August Oldenburg - Kiel Baltic Hurricanes II. Alle Spiele jeweils um 15 Uhr im Marschwegstadion

Auch wenn die Hamburg Blue Devils gerade erst aufgestiegen sind, gelten sie doch als großer Favorit auf den Meistertitel. Das stellten sie gleich im ersten Saisonspiel gegen Mitfavorit Ritterhude Badgers eindrucksvoll unter Beweis, als sie die Badgers mit 29:6 bezwangen. Neben den Badgers ist es vor allem das zweite Hamburger Team, die Pioneers, das auf einen Ausrutscher des Favoriten wartet. Neu in der Liga sind dank der Reform die Bremerhaven Seahawks sowie die Kiel Baltic Hurricanes II. Sportlich in der vergangenen Saison abgestiegen, profitieren die Hannover Spartans nun vom Rückzug der Göttingen Generals und können ein weiteres Jahr in der Regionalliga verbleiben. Die Braunschweig Lions II und die Oldenburg Knights machen das Feld komplett.

Spieler aus den USA

Kaum ein Team kommt ohne die sogenannten Importspieler aus den USA aus. Dies sind junge Akteure aus dem Mutterland des American Football, die gegen eine Aufwandsentschädigung sowie freie Kost und Logis für ein paar Monate nach Deutschland kommen, um ihrem Sport nachzugehen. „Bei uns gibt es keine Vereine wie hier. Wer nicht gut genug für die NFL ist, kann nur an einem College oder einer Universität spielen – oder er geht ins Ausland“, erzählt Kyle Barnett, ehemaliger Importspieler der Oldenburg Knights. Zweimal die Woche steht Mannschaftstraining an. Hinzu kommt mehrmals in der Woche individuelles Krafttraining.

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Die Regeln

Gespielt wird wie beim Fußball mit elf gegen elf, wobei der Kader bei einem Spiel aus 28 bis 50 Spielern bestehen darf und jeder dieser Spieler auch zum Einsatz kommen kann. Die Spielzeit beträgt 4x12 Minuten, mit einer 15-minütigen Pause zwischen dem zweiten und dritten Viertel. Bei allen Unterbrechungen wird die Uhr angehalten.

Anders als beim Fußball stehen Abwehr- und Angriffsspieler eines Teams nie zusammen auf dem Feld. Die Mannschaft, die im Ballbesitz ist, schickt ihre elfköpfige Offense auf den Platz, der Gegner seine Defense. Die Offense hat vier Versuche, um einen Raumgewinn von 10 Yard (9,144 Meter) zu erzielen. Jeder Spielzug wird vom Center eröffnet, der den Ball, beziehungsweise das Ei, durch die Beine an den Quarterback (Spielmacher) weitergibt, der dann per Passspiel oder durch einen Laufspielzug versucht, den Ball in die gegnerische Endzone zu bringen. Ein solcher Touchdown bringt die höchste Wertung, nämlich sechs Punkte.

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