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NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Varel

Guttempler: „Alkohol ist kein guter Freund“

12.08.2013

Varel „Den Alkohol als Freund zu haben, ist nicht der richtige Umgang“, sagte Bürgermeister Gerd-Christian Wagner am Sonnabend. Das Stadtoberhaupt nahm an der Jubiläumssitzung zum 25-jährigen Bestehen der Vareler Guttemplergemeinschaft „Graf Bentinck“ im Tivoli teil.

Wagner zeigte sich beeindruckt von der Lebenseinstellung der Mitglieder. „Sie helfen einander und Betroffene finden bei ihnen Halt“, lobte er die Aktivitäten der Gruppe.

Der 1851 gegründete Guttempler-Orden sieht sich heute nicht nur als reine Selbsthilfeorganisation gegen Alkoholabhängigkeit und Alkoholmissbrauch, sondern die Persönlichkeitsentwicklung, Weiterbildung und gemeinsame Freizeitgestaltung sind die Schwerpunkte der Guttemplerarbeit.

Im festlich geschmückten Saal mit schönem Blumen- und Kerzenschmuck feierten die Geschwister, wie sie sich selbst nennen, mit Kaffee und Kuchen ihr langjähriges Bestehen. An dieser festlichen Versammlung nahmen Gäste aus Berlin, Hannover und Osnabrück teil, die vom 2. Vorsitzenden Werner Hartmann begrüßt wurden. In einem Festreferat gaben Christa und Gerhard Siems einen Überblick über die Arbeit im vergangenen Viertel Jahrhunderts. Zwischen den Grußworten und Festreden spielte die Bläsergruppe der Musikklasse 7b des Lothar-Meyer-Gymnasiums unter Leitung von Niels Hoffmann Volkslieder, die teilweise von den Besuchern mitgesungen wurden.

Die Landesvorsitzende der Guttempler von Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, Cornelia Esders ehrte langjährige Mitglieder: Für 35 Jahre erhielten Margret und Klaus-Dieter Otte eine Urkunde, für 25 Jahre Anna Kriesten, Karl-Heinz Müller, Margret Runde und Antje Stührenberg, für 20 Jahre Adelheid Hartmann sowie Hanna und Walter Gerken.

Das wöchentliche Treffen der Guttempler-Gemeinschaft findet jeden Montag ab 19 Uhr im Seilerweg 4 in Varel statt, es ist eine Anlaufstelle für Suchtgefährdete, Suchtkranke, deren Angehörige und Partner oder Menschen die Fragen zum Alkoholmissbrauch haben. Denn mittlerweile sei das Komasaufen nicht nur ein Problem bei Jugendlichen, es betreffe alle Altersgruppen. Zum Abschluss des Jubiläumstreffens spielten die Bläser auf Wunsch des Publikums noch einmal „was richtig Cooles“.

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