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NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Varel

Freilichttheater In Dangast: Auf diesen Spanten spuken bald die Geister

27.05.2017

Dangast Schon von weitem trägt der Küstenwind das kreischen der Kreissäge, das sonore brummen des Elektrohobels und das helle Surren der Akku-Bohrer an den Deich von Dangast. Sägespäne wehen wie ein feiner kleiner Sandsturm über die große glatte Holzfläche.

Die ersten Spanten für das „Geisterschiff“ sind schon fertig. Auf ihnen spuken ab dem 28. Juli die Gespenster. „Bis dahin ist es noch viel Arbeit“, sagt der Technische Leiter Dieter Misegaes und hält eine neue Holzlatte an den späteren Rumpf, die Bühnenbauer Hans-Georg Techt anschraubt. Mit vereinten Kräften entsteht derzeit die Spielstätte des Freilichttheaters in Dangast nach dem Entwurf von Andreas Walkows (siehe Text unten).

Termine und Tickets

13 Aufführungen des Stücks „Das Geisterschiff“ plant das Freilichttheater Dangast. Premiere ist am Freitag, 28. Juli. Weitere Aufführungen finden statt am 29. Juli sowie am 1., 4., 5., 8., 9., 11., 12., 15., 16., 18. und 19. August. Beginn ist jeweils um 20 Uhr. Unter der Regie von Frank Düwel aus Hamburg proben die rund 40 Darsteller für das Stück, das auf der Grundidee des „Fliegenden Holländers“ basiert. Eintrittskarten gibt es in Varel bei Brillen Wandke, Obernstraße 2a, sowie in allen NWZ-Geschäftsstellen und bei Nordwest-Ticket unter Tel. 0421/ 363636. Es wurden bereits 9000 Tickets verkauft.

Eintrittskarten unter www.nordwest-ticket.de

Dabei bringen auch der Technische Berater Manfred Brunken sowie Peter Frickel, Wilfried Helmke, Günther Buhr, Wolfgang Kuhlmann, Wolfgang Half, Johann Abrahams und die Bockhorner Werkstatt um Erwin Fangmann mit Erich Rothenburg und Rolf Wengler ihr vielfältiges handwerkliches Geschick mit ein. Zudem arbeiten der Bufdi Linus Kaiser und Mitglieder der Jugendwerkstatt Schortens mit.

„Vor allem das hintere Schiff ist sehr schwierig zu bauen“, sagt Dieter Misegaes. Das liegt an dem Überhang. Dieser muss so stabil sein, dass die Schauspieler gefahrlos darauf herumlaufen und sogar springen können. „Dafür hat uns ein Architekturbüro extra eine eigene Statik berechnet“, sagt Projektleiter Iko Chmielewski vom Trägerverein Gaudium Frisia. Um die Bühne zu verwirklichen, wurden unzählige Pfähle gesetzt. „Wie bei einem kleinen Haus“, erläutert Chmielewski.

Damit die Konstruktion trägt, wurden viele Balken bis zu 1,75 Meter in den weichen Boden hinter dem Deich getrieben. Zudem wird sie von schweren Gewichte gestützt. Allein die Fundamente der drei Schiffsmasten wiegen jeweils vier Tonnen. Zudem wurden an den äußeren Punkten Facher gebaut, die jeweils mit 150-Kilo-Gewichten bestückt werden, sagt Misegaes.

Buehne Das Geisterschiff

Doch nicht nur die Bühne mit dem Durchmesser von 20 Metern musste errichtet werden. Es entstand auch ein großes Containerdorf mit Platz für die Garderobe und Maske, Aufenthalts-, Probe- und Besprechungsräume sowie Lager und Technik.“ Mehrere hundert Meter Kabel habe ich hier schon verlegt“, sagt Helfer Günther Buhr.

Einige Gewerke wurden in den Wintermonaten in der Werkstatt Bockhorn vorgefertigt. Nun werden sie aufgestellt – auch bei schlechtem Wetter. „Das ist nur zu leisten , wenn man freilichttheaterverrückt ist“, sagt Peter Frickel. Und er weiß, wovon er redet. Denn Frickel ist bereits seit der ersten Aufführung im Jahr 2000 dabei.

Tickets für „Das Geisterschiff“ finden Sie bei Nordwest-Ticket.de.

Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
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