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NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Varel

Auf ins Abenteuer Niedersachsenliga

15.08.2013

Büppel Vor einer großen Herausforderung stehen die B-Juniorinnen des TuS Büppel in der neuen Fußball-Saison. Grund: Die Mannschaft von Trainer Pit Hilbers und Co-Trainer Hartmut Elling hat das Aufstiegsrecht für die Niedersachsenliga wahrgenommen und wird in der Spielzeit 2013/2014 erstmals in der zweithöchsten B-Juniorinnen-Liga in Deutschland auflaufen. Damit spielt der TuS um den Aufstieg in die dreigeteilte Bundesliga.

In der vorherigen Saison 2011/2012 hatte ein Großteil der TuS-Mannschaft bei den C-Juniorinnen die Bezirksmeisterschaft gewonnen, war Hallenbezirksmeister geworden und sogar Vize-Niedersachsenmeister auf dem Feld. Diese eindrucksvolle Erfolgsliste wussten auch die Leser der NWZ  zu honorieren. Sie wählten die C-Mädchen des TuS Büppel bei der Sportlerwahl zu „Frieslands Mannschaft des Jahres 2012“.

So wollen die B-Juniorinnen des TuS Büppel spielen

Kader Alyssa Steiger (Tor); Lena Pollul, Mette Koring, Jacqueline Meinen, Rieke Weden, Lena Hobbie, Gesa Hilbers, Annika Raddatz, Ronja Silbernagel, Jana Schwenk (Defensive); Chantal Schneider, Celine Meyer, Alisha Thiele, Lina Plorin, Jannina Bernau, Lisa Watermann, Franziska Simon, Rieke Sieber (Offensive). Trainer Pit Hilbers. Co-Trainer Hartmut Elling.

Ergänzungsspielerinnen Vanessa Tomanski, Marcella Siemer, Svea Schröder, Neele Bartels, Anna Schmidt, Renee Jürgens, Angelique Meinen (alle von den C-Juniorinnen des TuS Büppel).

Eine Niedersachsenliga bei den B-Juniorinnen gibt es seit zwei Jahren als höchste Spielklasse im Niedersächsischen Fußball-Verband (NFV). PSV GW Hildesheim ist der einzige Verein, der der Liga seit ihrer Gründung im Jahr 2011 noch heute angehört. Folgende Teams treten in dieser Saison an: TuS Büppel, Osnabrücker SC, TSG Burg Gretesch (alle Bezirk Weser-Ems), Deister United, TSG Ahlten II, TSV Weyhe-Lahausen, PSV GW Hildesheim (alle Bezirk Hannover) sowie FSJG Bederkesa und MTV Barum (beide Bezirk Lüneburg).

„Allein die weiten Anreisen zu den Auswärtsspielen stellen eine Herausforderung für uns Teamverantwortliche dar“, erläutert TuS-Trainer Hilbers. „Noch immer werden fleißig Sponsoren für dieses Abenteuer gesucht. Wer sich angesprochen fühlt, kann sich gerne bei mir melden“, rührt er die Werbetrommel.

Mit einem Kader von 18 Spielerinnen sollte die ohne Zweifel anspruchsvolle Aufgabe gemeistert werden. Doch schlug in den Ferien das Verletzungspech heftig zu. So zogen sich gleich vier Spielerinnen abseits des Trainingsplatzes schwere Verletzungen zu. Lina Plorin und Lena Pollul haben sich das Kreuzband gerissen und fallen bis zu acht Monate lang aus. Chantal Schneider zog sich einen Meniskusriss zu, die neue Torfrau Alyssa Steiger laboriert an einer Entzündung im linken Bein, so dass diese beiden wohl sechs bis acht Wochen nicht zur Verfügung stehen.

„Trotzdem ist das Team guter Dinge“, weiß Hilbers. „Im Trainingslager wurde hart gearbeitet und eine neue Taktik trainiert.“ Am Ende des Trainingscamps stand ein Freundschaftsspiel gegen die Kreisliga-Frauen des TuS Obenstrohe an. „Wir waren lange Zeit überlegen und hatte diverse Großchancen, darunter auch drei Lattentreffer“, erläutert Hilbers. Eine Unaufmerksamkeit der Büppelerinnen sorgte letztlich für die 0:1-Niederlage.

Vergangene Woche folgte ein Vorbereitungsspiel gegen die vereinseigene zweite Frauenmannschaft (Bezirksliga). Mit der 3:4-Niederlage konnten die B-Juniorinnen letztlich gut leben, denn es wurde viel ausprobiert. Zudem kamen gleich sechs Spielerinnen von den C-Juniorinnen des TuS testweise zum Einsatz.

Das erste Pflichtspiel der neuen Saison steht am kommenden Sonntag auf dem Programm. Dann geht es im NFV-Pokal gegen die JSG Ostfriesland. Eine Woche später, am Sonnabend, 24. August, folgt dann das erste Niedersachsenliga-Punktspiel beim TSV Weyhe Lahausen.

Die lange erfolgsverwöhnten TuS-Spielerinnen müssen sich nun mental auf eine schwierige Saison einstellen. Die Zahl der Siege und Erfolgserlebnisse wird angesichts der starken Kontrahentinnen zwangsläufig drastisch sinken. „Das stecken die Mädels, die mit großem Spaß und Eifer an die Sache herangehen, aber weg“, sind sich Hilbers und Elling sicher. „Wir wollen zumindest zu Hause den einen oder anderen Sieg einfahren. Die Spielerinnen sollen dabei wichtige Erfahrungswerte sammeln.“

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