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NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Varel

Beim Thema Verkehr scheiden sich die Geister

27.08.2016

Varel Wie soll es in der Vareler Politik weitergehen? Wie stehen die Parteien zu einer Umgehungsstraße in Varel, um die Ortsdurchfahrt zu entlasten? Über diese und weitere Fragen haben am Donnerstagabend die Vertreter der Ratsfraktionen beim NWZ-Wahlforum in der Oberschule Varel zur Kommunalwahl am 11. September diskutiert.

Auf dem Podium in der Aula nahmen Hergen Eilers (CDU), Jürgen Bruns (SPD), Karl-Heinz Funke (Zukunft Varel), Dirk von Polenz (Grüne), Ingrid Schuster (Linke), Kristin Waegner (FDP) und Bernd Köhler (Bürgerbündnis für Varel) Platz. Moderiert wurde der Abend von NWZ -Redaktionsleiter Olaf Ulbrich.

150 Bürger verfolgten die Diskussion und nutzten die Gelegenheit, mit den Politikern in den Dialog zu treten. So fragte Henning Budde, wie sie das Verkehrsproblem an der B 437 lösen wollen. „Die Bürger sollte man mit ins Boot nehmen und fragen: Was können sie sich wirklich vorstellen“, entgegnete Bernd Köhler. „Die Entscheidung, ob Umgehungsstraße ja oder nein, halte ich für die umstrittenste Entscheidung, die vielleicht irgendwann noch vor uns steht“, meinte Hergen Eilers. Zum jetzigen Zeitpunkt sei ein derartiger Eingriff, der diese Umgehungsstraße „oben am Hafen“ bedeute, nicht zu rechtfertigen.

Varel nehme den Verkehr aus der Wesermarsch auf, sagte Karl-Heinz Funke. Er forderte ein Konzept über Varel hinaus, an das Land und Bund objektiv herangehen. Belastungen müssten gerecht auf die Gemeinden verteilt werden, so Jürgen Bruns.

Kristin Waegner sieht eine Alternative zur Umgehungsstraße in der Untertunnelung. Entscheidend sei dabei die Rückmeldung der Bürger. „Wer soll das bezahlen?“, fragte Bürger Heiko Prull. Bezahlen müsse der Bund, meinte Karl-Heinz Funke. Umgehungsstraßen seien grundsätzlich ein zweischneidiges Schwert, sagte Dirk von Polenz. „Wir sind unter dem Strich gegen eine Umgehungsstraße.“ Er kenne Ortschaften, in denen der Verkehr viel schlimmer sei.

Wichtig sei, über Land und Bund auf die Wesermarsch einzuwirken, „damit wir den Verkehr richtig führen“, forderte Ingrid Schuster. Ähnlich sah es auch Einzelkandidat Alexander Westerman. „Wir müssen mit den Landkreisen kooperieren.“

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Melanie Jepsen Varel / Redaktion Friesland
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