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NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Varel

Anatol nun Teil des Dangaster Kunstpfads

12.04.2019

Dangast Große Ehre für den Künstler Anatol Herzfeld: Eine weitere Tafel auf dem Dangaster Kunstpfad erinnert jetzt an das Wirken des Düsseldorfers in dem Nordseebad. Anlass war die von ihm vor 40 Jahren erschaffene Skulptur „Jade 2“, eine nackte grüne Frauenfigur, die auf den Jadebusen schaut und seitdem Wind und Wetter trotzt.

Zwar konnte der 88-jährige Anatol aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Veranstaltung teilnehmen. Zur feierlichen Enthüllung erschienen aber oberhalb des Kurhausstrands zahlreiche Vertreter der Stadt Varel, des Kreises Friesland, Mitglieder der ehemaligen Freien Akademie Oldenburg, Mitglieder der Akademie Dangast, örtliche Künstler sowie interessierte Einwohner.

Anatol in Dangast

1963 besuchte Anatol erstmals Dangast. Dort lernt er die Malerin Trude Rosener-Kasowski sowie Olga und Karl-Anton Tapken kennen.

1975 gründete er die „Freie Akademie Oldenburg“ in Dangastermoor als praxisbezogenes Gegenmodell zu Joseph Beuys’ mehr auf die Theorie ausgelegte Idee der „Freien internationalen Universität“. Sitz der Akademie wird das Alte Kurhaus in Dangast.

Sehr ausführlich stellte die Kunsthistorikerin Dr. Ute Dreckmann die bisherige Lebensgeschichte des Künstlers allen Anwesenden vor. 1973 war er erstmals in Dangast, es begann eine jahrzehntelange Freundschaft mit der Familie Tapken. Daran erinnerte Maren Tapken: „Anatol ging mit meinem Großvater auf die Jagd, fuhr mit meinem Vater und Onkel auf dem Schiff, und abends wurde ordentlich – auch mit weiteren Künstlern – gefeiert.“ Und eines Abends entstand auch die Idee der „Jade“.

Vom vielseitigen Künstler Anatol Herzfeld sind im Kurhaus einige Malereien zu sehen. Auffallend ist, dass sie eine einheitliche Größe haben. Denn bei einigen Feiern hatte Anatol einfach die Platten von den Tischen genommen und bemalt. Auch das größte Bild im Kurhaussaal stammt von ihm.

Anlässlich einer umfassenden Saalrenovierung im Jahre 1980, erschuf Anatol Herzfeld das Gemälde innerhalb einer halben Stunde und widmete es anschließend der mit ihm befreundeten Familie Tapken.

Konstanze Radziwill erinnerte auch an das literarische Schaffen des Künstlers. Die Gästeführer Helga von Eßen und Karl-Heinz Martinß luden Interessenten dann zu einer Führung über den nun etwas längeren Kunstpfad ein.


Mehr zur Entsehung der Jade unter:   https://bit.ly/2v6o6dd 
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