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Rauchsäule über dem Chempark
Explosion in Leverkusen - Menschen sollen Gebäude aufsuchen

NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Varel

Nordseebad: Mit Karte kostenlos parken

26.03.2011

DANGAST Kurdirektor Johann Taddigs will für Dangast ein Parkleitsystem einführen, das unnötigen Parkplatzsuchverkehr unterbindet. Zugleich werden sich Dangast-Besucher auf eine generelle Gebührenpflicht für alle öffentlichen Parkplätze einrichten müssen. Verbunden ist die Gebührenpflicht mit Vergünstigungen für Kurkarten- und Dangast-Card-Inhaber. Auf den öffentlichen Parkplätzen müssen die Karteninhaber nichts bezahlen (die NWZ  berichtete).

„Das dient der Erhöhung der Kurbeitragsehrlichkeit“, sagte Kurdirektor Taddigs in der Sitzung des Betriebsausschusses Kurverwaltung Dangast, der unter dem Vorsitz von Iko Chmielewski (MMW) tagte. Taddigs plädiert dafür, auf dem Parkplatz des Quellbads in den „ruhigeren Monaten“ auch Wohnmobile zuzulassen. Dafür soll eine Schrankenanlage angeschafft und installiert werden.

Schranken vor Parkplatz

Eine Schrankenanlage erhält auch der Strandparkplatz beim städtischen Campingplatz. Insgesamt will die Kurverwaltung dafür 120 000 Euro investieren, die Einnahmen würden um 55 000 Euro jährlich steigen. Die Ausweisung von 20 bis 25 Wohnmobilplätzen müsste allerdings baurechtlich genehmigt werden. „Wichtig ist es, den Ball ins Rollen zu bringen“, sagte Taddigs. Wenn alle öffentlichen Parkflächen gebührenpflichtig seien, müsste natürlich ein Halteverbot auf den Gemeindestraßen gelten: „Das wilde Parken ist dann vorbei.“ Für Wohnstraßen solle es Berechtigungsausweise für Anlieger geben. Georg Ralle und Erich Hillebrand (SPD) äußerten Bedenken. „Wir dürfen das Leben in Dangast nicht unattraktiv machen“, sagte Ralle und bezog sich auf die Anlieger und ihre Besucher. Bürgermeister Gerd-Christian Wagner schlug vor, die Erfahrungen in diesem Jahr in eine Bestandsaufnahme einfließen zu lassen und gegebenenfalls Änderungen vorzunehmen. Taddigs beschwichtigte. „Der Gast hat ja Nutzen durch seine Kurkarte“, sagte er.

„Alles teurer“

Bedenken äußerte Erich Hillebrand auch wegen der Anhebung der Parkgebühren, die Taddigs vorgeschlagen hatte. „Wir machen in Dangast alles teurer.“ „Für Menschen, die Dangast regelmäßig besuchen, gibt es doch die Dangast-Card. Das ist doch das preiswerteste Mittel, einen Parkplatz zu bekommen“, warf Ilonka Etzold (FDP) ein. „Parkgebühren in qualifizierten Kurorten sind üblich“, sagte Taddigs. “Wir sind ja auch dabei, die Dangast-Card aufzuwerten.“

Änderungen sind auch beim Campingplatz geplant. Die Versorgung der Camper soll durch einen Kiosk verbessert werden. Ziel sei es, dort eine kleine Camping-Klause einzurichten. Von dem Beach-Club am Badestrand mit Kinderanimation (die NWZ  berichtete) erhofft sich Taddigs ebenfalls Impulse. Es gelte, die Erlebnisqualität am Strand zu verbessern und neue Impulse zu setzen. Das soll mit dem Angebot für Familien geschehen.

Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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