OBENSTROHE - Nach dem Wochenmarkt in Varel und dem Dorfplatz in Obenstrohe kommt die Rollende Redaktion nächsten Mittwoch nach Dangast: von 10 bis 11.30 Uhr vor dem Markt Pieper.

Von Christoph Koopmeiners

Früher fuhren die Bürger mit Ruderbooten auf dem Mühlenteich in Obenstrohe. „Das müsste auch heute wieder so sein“, meint Gösta Berwing. Dann könnte der Mühlenteich zum sonntäglichen Treffpunkt werden. Er sprach am Mittwoch mit NWZ -Redakteur Christoph Koopmeiners, der mit der Rollenden Redaktion auf dem Dorfplatz in Obenstrohe Station machte. Berwing fände es ebenfalls gut, wenn die Wiefelsteder Straße, die sich kurvenreich durch Obenstrohe schlängelt, endlich eine Mittellinie bekäme. „Viele Autos fahren zu weit auf der Gegenfahrbahn. Im Dunkeln und bei Nebel ist das gefährlich“, so Gerwing.

Ansonsten wurde Obenstrohe oft gelobt. „Obenstrohe ist von Wald umgeben, besitzt zwei Supermärkte und einen guten Sportverein“, meinten Almut Stein und Frieda Janßen, die sich am Mittwoch auf dem Dorfplatz begegneten und sich donnerstags immer beim Seniorenturnen treffen. Stein begrüßte die Nähe zur Autobahn, und Janßen hob die guten öffentlichen Bus- und Bahnverbindungen nach Oldenburg und Wilhelmshaven hervor.

Auch Arno Schmidt ist mit der Nahversorgung in Obenstrohe zufrieden. Er könne sich dennoch gut weitere Läden auf dem Dorfplatz vorstellen. Gleichzeitig bedauerte er, dass der benachbarte Landgasthof Haßmann schließen musste.

Helga Helms hingegen kritisierte, dass es in Varel zu wenig öffentliche Parkplätze und zu wenig Supermärkte in der Innenstadt gibt. „Und jetzt macht auch noch Edeka-Neukauf in der Neuen Straße dicht“, meinte sie. An Bekleidungsgeschäften gebe es in Varel allerdings schon viel zu viele.

Rolf Schuster ist der Vorsitzende des Sozialverbandes Deutschland, Ortsgruppe Obenstrohe. Die Zeitung sollte nicht zögern, bei Ehrungen auch die Personen für zehn Jahre Mitgliedschaft ins Blatt zu heben, auch wenn das noch keine Jubiläum ist. Dadurch würde das Ehrenamt gestärkt, was dringend notwendig sei.