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NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Varel

AIRBUS: „Reden über Art und Weise der Zusammenarbeit“

03.03.2007

VAREL

Der Airbus-Chef hat eine hohe Meinung vom Vareler Werk. Er sieht darin keinen Widerspruch zur Verkaufsabsicht. VAREL/BRW - Das erste, was Gerhard Puttfarcken gestern vom Vareler Airbus-Werk zu sehen bekam, war neben einer stattlichen Zahl von Journalisten das Banner des Gesamtbetriebsrats „Wir streiten für Varel“. Davor parkte sein Dienstwagen, aus dem der Chef von Airbus Deutschland dann ausstieg, um ein kurzes Interview vor der Betriebsversammlung zu geben.

Puttfarcken verteidigte die Verkaufsabsicht für das Vareler Werk. 75 Prozent der Teile stelle der Konzern für die Flugzeuge selber, nur 25 Prozent bei den Lieferanten. „Wir sind davon überzeugt, dass wir bei den anstehenden Aufgaben das nicht selber schultern können. Wir gehen hier auf Partnersuche“, nannte er die hohen Entwicklungskosten für zukünftige Flugzeugmodelle als Grund für die Verschlankung. Varel werde aber weiter Lieferant bleiben. „Das ist ja vollkommen unstrittig. Wir reden nur über die Art und Weise der Zusammenarbeit, die sich in der Zukunft verändern soll. Da wird sichergestellt, dass die Zulieferung weiter erfolgen soll.“ Über mögliche Investoren wollte Puttfarcken nicht sprechen. „Wir haben hier keine Informationen weiterzugeben.“ Konkrete Gespräche seien noch nicht geführt worden. Es möge Anfragen geben, aber über konkrete Interessenten gebe es nichts zu sagen.

Die Stornierung der A-380-Frachtversion sei nur ein Aufschub. „Wichtig ist, dass wir an dem Programm festhalten. Das ist unsere feste Absicht.“ Man habe seinerzeit ein Konzept vorgelegt, das eine Passagiermaschine und eine Frachtversion des A 380 vorsah, „daran wird auch festgehalten“.

Beim A 380 „haben Management-Fehler eine Rolle gespielt“, gestand Puttfarcken zu, allerdings bestehe die Ursache für die Summe der Probleme bei Airbus in der Entwicklung der Märkte. Von den Kunden werde man zur Entwicklung neuer Projekte gezwungen, die „unsere Möglichkeiten“ überstiegen. Es nütze im Übrigen wenig, die Schuldfrage zu stellen. Nun müsse man den Blick nach vorne richten, sagte Puttfarcken. Die Sorgen der Mitarbeiter könne er verstehen. Nun müsse man durch die sorgfältige Auswahl der Investoren dafür sorgen, dass die Mitarbeiter wieder Vertrauen fassen könnten. Auch sei nicht alles im Detail festgelegt, sagte Puttfarcken. „Der Prozess ist offen.“

Varel sei ein Vorzeigebetrieb, „das ist gar keine Frage, die Qualität, die Leistungsfähigkeit von Varel wird überhaupt nicht in Frage gestellt. Allein die nächsten fünf Jahre an Auslastung seien sichergestellt, „eine einmalige Situation“. Durch die Partnerschaft mit einem Investor wolle man auch sicherstellen, dass darüber hinaus eine Zukunftsperspektive für Varel besteht.

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