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NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Varel

Sexualverbrechen: Urteil weckt ungute Erinnerung

28.02.2012

VAREL Das Urteil gegen den Kindermörder Martin N. in Stade hat auch in Varel Reaktionen hervorgerufen. Harald Menge aus Varel, Vorsitzender des Forums gegen Gewalt, begrüßte die Verhängung der anschließenden Sicherheitsverwahrung gegen den 41-jährigen Angeklagten. „Der darf nicht auf freien Fuß, wir sind erleichtert, dass das Gericht Sicherungsverwahrung angeordnet hat“, sagte Menge.

Er wies aber auch darauf hin, dass in dem Urteil gegen den Mörder der zehnjährigen Kim Kerkow aus Varel das Gericht die Schwere der Schuld nicht erkannt und auch keine Sicherheitsverwahrung angeordnet hat. Menge: „Wir hoffen auch, dass sich all diejenigen, die das Urteil über den Mörder der kleinen Kim gesprochen haben, daran erinnern. Es geht ja weiterhin eine Gefährdung aus von ihm, egal wie er sich im Strafvollzug und der Therapie gegeben hat. Wir gehen davon aus, dass er weiterhin gefährlich ist und er nicht auf freien Fuß gesetzt werden darf. Er ist einer der letzten Sexualstraftäter, gegen die keine Sicherungsverwahrung verhängt wurde. Danach schwenkten die Gerichte um, und Sicherungsverwahrung wurde zu einem ständigen Begleiter des Urteils. Letztlich ist das auch gut so. Es hat ihn ja niemand gezwungen, so eine Tat zu begehen. Die Bevölkerung, insbesondere die Kinder haben ein Recht, vor solchen Unholden geschützt zu werden“, sagte Menge. Das Forum versteht sich als Bundesverband der Initiativen gegen Gewalt und für Opferschutz und fordert eine bessere Ausstattung der Polizei zur Aufklärung von Sexualstraftaten an Kindern.

Kims Mörder könnte jetzt, nach Verbüßung von 15 Jahren Strafhaft, einen Antrag auf vorzeitige Haftentlassung stellen. Eine schreckliche Vorstellung für Maike Geissler, Mutter von Kim. „Wir wissen, dass er das vorhat.“ Ihr Anwalt Christian Landowski hat aber noch keine Nachricht erhalten, dass der Straftäter diesen Antrag gestellt hat. Maike Geissler zum Urteil gegen den Maskenmann: „Alles andere als Sicherheitsverwahrung wäre gar nicht gegangen.“

Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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