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NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Varel

Im Sprint auf den Wasserturm

30.04.2019

Varel /Berlin Linda Zerner, Bozena Rusniok, Marcus Bittner und Tom Klusmann von der Freiwilligen Feuerwehr Obenstrohe wollen hoch hinaus, 110 Meter, um ganz genau zu sein. Während manche Menschen schon für den ersten Stock lieber Fahrstuhl statt Treppe nehmen, erwarten die Kameraden beim großen Firefighter Stairrun (zu deutsch: Feuerwehr-Treppenlauf) im Park Inn Hotel in Berlin 39 Stockwerke mit insgesamt 770 Stufen, die sie zu Fuß absolvieren müssen – und das in voller Feuerwehrmontur mit Atemschutzgerät.

Der Lauf in Berlin findet am 11. Mai statt. In den Wochen vor dem Wettkampf trainieren die Feuerwehrleute im Vareler Wasserturm. Der ist mit seinen 162 Stufen verglichen mit dem Park Inn Hotel allerdings ein Zwerg. Das Quartett muss jedes Mal die Stufen runter und wieder rauf gehen, um in die Nähe der 770 Stufen zu kommen.

Die Kameraden aus Obenstrohe haben schon häufiger an dem Wettbewerb in Berlin teilgenommen. Dieses Jahr sind mit Linda Zerner und Bozena Rusniok aber zum ersten Mal auch zwei Feuerwehrfrauen mit am Start. Während viele Treppensteigen wohl kaum zu ihren Hobbys zählen würden, kann Linda Zerner dem Ganzen sogar so etwas wie Spaß abgewinnen – und sieht für die Feuerwehrarbeit auch noch einen Vorteil, selbst wenn es in Friesland keine so hohen Gebäude gibt: „Fitness ist für uns ja ohnehin wichtig.“

Für die Vorbereitung gibt es zum Wasserturm kaum eine Alternative: „Treppensteigen ist schon eine andere Belastung als Joggen zu gehen. Und in der Einsatzausrüstung ist es noch einmal anders – vor allem wärmer“, sagt Linda Zerner. Das liegt nicht nur daran, dass die gesamte Ausrüstung rund 30 Kilogramm wiegt, sondern auch an der guten Wärmeisolation der Schutzausrüstung.

Für den Lauf in Berlin gibt es außerdem strenge Regeln. Auf die Treppe geht es grundsätzlich in Zweier-Teams und der langsamere muss immer Sichtkontakt zu seinem Teampartner halten. In den letzten zehn Etagen darf der Abstand nicht größer als 30 Zentimeter sein. Streckenposten kontrollieren, ob diese Regeln auch eingehalten werden. Bei Verstößen droht die Disqualifikation. „Das Team muss immer zusammen bleiben“, sagt Marcus Bittner – so wie im richtigen Einsatz.

Die Pressluftflasche reicht im Einsatz für etwa eine halbe Stunde. Für die 770 Stufen sollte das allemal reichen. Das 39. Stockwerk wollen die Obenstroher innerhalb von etwa 15 Minuten erreichen. Von den schnellsten Teilnehmern sind sie damit aber noch weit entfernt. Das schnellste Team im vergangenen Jahr brauchte nicht einmal sieben Minuten bis zum Ziel.

Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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