Varel/Dangast - Der Vareler Ratsherr Jost Etzold (FDP) kritisiert, dass in der Diskussion um eine Baugenehmigung für eine Intensivpflege-Wohngemeinschaft in Dangast über Modalitäten und Details bei der Pflege gestritten wird. Er bezieht sich dabei auf die Berichterstattung vom 28. Juni („Projekt ohne Konzept oder riesige Chance?“)

„Neu im Rat hatte ich eine Entscheidung und Diskussion zu einer Baugenehmigung erwartet“, schreibt Jost Etzold in seinem Echo: „Nicht verstanden habe ich, dass schon jetzt die Qualität der geplanten Pflegedienstleistung in Zweifel gezogen wurde. Dies betrifft die Zukunft und es gehört meines Erachtens nicht in die Zuständigkeit eines Stadtrates, Pflegedienstleistungen zu beurteilen.“

Der Liberale, der am vergangenen Dienstag für Kristin Waegner nachgerückt war, die aus beruflichen Gründen ihr Mandat niedergelegt hatte, begrüßte das zusätzliche Angebot von drei Ferienwohnungen für schwerstkranke Menschen: „Es ist notwendig, und ein wichtiger Beitrag zur Inklusion. Die Nutzer und ihre Angehörigen werden es zu schätzen wissen.“

Ein Investor will das verfallene denkmalgeschützte Gulfhaus an der Sielstraße 24 sanieren und zu einer Intensivpflege-WG in Trägerschaft des Paritätischen umbauen.