VAREL - VAREL/BRW - Gerd Stroyers Mischlingshündin „Ronja“ kennt den Weg zum „Haferkämper“ in Varel. Wenn Stroyer „wollen wir zu Ingo“ fragt, ist bei „Ronja“ die Begeisterung groß. Dorthin marschiert Stroyer dienstags und mittwochs und trifft sich mit Heiner Meyer und Jochen Koopmann. Vor vielen Jahren haben sie sich im damaligen „Aprico“ eher zufällig getroffen und eine feste Runde gebildet. Seitdem Wirt Ingo Hüper das Wirtshaus „Zum Haferkämper“ betreibt, treffen sie sich in der Gaststätte in der Haferkampstraße.

„Gespräche mit netten Menschen in netter Umgebung“, das ist das, was Stroyer sucht und bei den Treffen findet. Eine feste Regel bei den Zusammenkünften gibt es nicht. „Wir machen die große Politik, es hört bloß keiner auf uns“, lachen die drei Männer. Natürlich geht es in den Gesprächen auch um die „kleine“ Politik, um die Ereignisse im überschaubaren Bereich, „Man kriegt einiges mit, was man sonst nicht hört“, schätzt Stroyer an der gemischten Runde. Gelegentlich erweitert sich die Runde um weitere Mitstreiter und -streiterinnen, da ist das Männer-Trio nicht dogmatisch. „Ein netter Austausch“, findet auch Jochen Koopmann, der etwas später dazukommt. Man erfahre aus den unterschiedlichen Arbeitsbereichen der Runde – Verwaltung, Wirtschaft – interessante Dinge. „Wir haben uns grundsätzlich geeinigt, dass wir alles machen dürfen“, erläutert Koopmann die Übereinkunft der Runde weiter. Er pflegt übrigens auch den Internet-Auftritt des Wirts.