VAREL - Dem Thema „Barrierefreie Küche“ hat sich jüngst der „Kantige Tisch“ gewidmet, ein vor elf Jahren von der FDP initiierter Gesprächskreis für Wünsche und Probleme von Senioren und Behinderten. Unter dem Titel „Komfort beginnt in der Ausstattung“ gab es gleich drei Gastvorträge.

Heinz Stemmer vom HST Marketing und Prozessbegleitung aus Friesoythe wies einleitend unter anderem auf die DIN Normen hin, die sich mit Bewegungs- und Abstandsflächen für behinderte Menschen befassen, und informierte über Kaufkriterien wie Reinigungs- und Bedienerfreundlichkeit und Energieeffizienz. Jochen Kuhlmann, Geschäftsführer der Firma RWK Einbauküchen und R+W Kuhlmann aus Enger, berichtete über die Möglichkeiten, die aktuelle Küchentechnik bietet, wie elektromotorisch höhenverstellbare Schränke, Arbeits- und Bedienflächen sowie der Einsatz von Vollauszügen und höhenverstellbaren Geschirrspülern, Herden, Öfen oder Kühlschränken. Er betonte, das eine behindertengerechte Küche auch für Personen ohne Behinderung gut nutzbar ist. Theodor Greten, Geschäftsführer und Inhaber vom Friesoyther KüchenTreff stellte innerhalb der Vorträge die Verbindung zur Praxis her, und in der anschließenden Diskussion wurde auf Fragen der Teilnehmer eingegangen.

Ein nächstes Treffen des „Kantigen Tisches“ ist am Mittwoch, 27. August, 19 Uhr, im Vareler Brauhaus geplant.