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NWZonline.de Region Vechta

Rastas Helden sind jetzt schon Meister der Herzen

24.05.2019

Bamberg /Vechta Was für ein Spiel! Die Zeichen standen denkbar schlecht für Rastas Rumpfteam: Mehrere verletzungsbedingte Ausfälle, darunter einige auf den großen Positionen, und das bei einem Auswärtsspiel in „Freak City“. „Es ist immer sehr speziell, in Bamberg in dieser Arena zu spielen“, sagte auch Trainer Pedro Calles.

Doch die Siebener-Rotation war dem Aufsteiger im zweiten Playoff-Spiel gegen Brose Bamberg zunächst überhaupt nicht anzumerken – erst in der Verlängerung wurde die Ermüdung sichtbar. Letztlich setzte sich Bamberg mit 102:98 durch und glich in der Achtelfinal-Serie, in der drei Siege zum Weiterkommen nötig sind, zum 1:1 aus. Das heißt: Nach dem dritten Spiel an diesem Samstag (20.30 Uhr) im Rasta-Dome wird es auf jeden Fall ein viertes geben. Dieses findet am kommenden Dienstag (19 Uhr) wieder in Bamberg statt.

Lesen Sie auch:Rastas Rumpfteam verpasst Sieg in Bamberg knapp

Dass es überhaupt in die Overtime ging, dafür sorgte Bambergs bestens aufgelegter Tyrese Rice, der 0,8 Sekunden vor der Schlusssirene per Floater zum 89:89 ausglich. Ausgerechnet Rice, der auch im Hauptrundenspiel in Vechta sein Team in die Extrazeit gerettet hatte, in der Bamberg das Spiel für sich entschied.

Neben dem Point Guard (26 Punkte/10 Assists) war auch sein Teamkollege Augustine Rubit (31 Punkte/14 Rebounds) richtig gut drauf. Diese Spitzenleistungen von Bambergs Top-Stars waren aber auch nötig, um die glorreiche Rasta-Sieben zu bezwingen – obwohl die Gastgeber ihr Spiel auf 22 Schultern verteilen konnten.

Denn die Vechtaer holten alles aus sich heraus. Allen voran Austin Hollins, der 45 Minuten durchspielte, 28 Punkte und dazu fünf Steals verbuchte. Außerdem der 19-jährige Nationalspieler Philipp Herkenhoff, dem ein Double-Double (16 Punkte, 10 Rebounds) gelang. Das schaffte aber auch T.J. Bray (29 Punkte, 12 Assists), der eine hervorragende Partie zeigte. Dem zweitwertvollsten Spieler der Hauptrunde (hinter Will Cummings von den EWE Baskets Oldenburg) gelang fast alles. Als er in der Verlängerung angeschlagen vom Parkett musste, verlor Rasta den Rhythmus – und das Spiel. Nicht verwunderlich, dass Meister FC Bayern Interesse an ihm haben soll.

Am Samstag wollen die Vechtaer nach ausreichender Regeneration und vor heimischer Kulisse genau da weitermachen, wo sie in Bamberg aufgehört haben: „Die Partie hat viel Kraft gekostet“, sagte Herkenhoff: „Das ändert aber nichts daran, dass wir in der nächsten Partie mit derselben Energie auf den Platz gehen.“

Für viele ist Rasta nach diesem aufopfernden Kampf bereits der Meister der Herzen – egal, die wie Serie gegen die Bamberger ausgeht.

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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