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NWZonline.de Region Vechta

Waffentaucher: Behörden schweigen sich über Details aus

02.08.2014

Kreis Vechta /Schwerin Vor drei Wochen hat die Wasserschutzpolizei zwei Taucher aus dem Kreis Vechta bei der Bergung von Weltkriegswaffen und Munition aus dem Schweriner Außensee (Mecklenburg-Vorpommern), von denen nach Einschätzung von Experten „eine erhebliche Gefahr ausgeht“, ertappt (die NWZ  berichtete). Der See gehört nach Aussagen von Historikern und Ortskundigen zu einem Gebiet, wo Wehrmachtsangehörige und alliierte Soldaten 1945 große Mengen Kriegsgerät aller Art entsorgt haben.

Gegen die Männer, einen 28-jährigen Lohner und einen 56-jährigen Goldenstedter, hat die Staatsanwaltschaft in Schwerin, bei der ein Hauptverfahren anhängig ist, Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz eingeleitet. Überdies hat sich das Duo strafbar gemacht, weil die private Suche und Bergung von Waffen und Munition illegal ist.

Was geschah seit der Aufdeckung der Bergung? Wie geht es in der Sache weiter?

Nach ihrer Vernehmung kamen die Taucher, deren Aktion sorgfältig vorbereitet war, und die sich entsprechende Ausrüstung beschafft hatten, wieder frei. Nur wenige Tage später haben Beamte der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta auf eine Bitte der Staatsanwaltschaft Schwerin hin die Wohnungen der Männer in Lohne und Vechta durchsucht. Dabei entdeckten sie nach NWZ -Informationen Munition und Waffenteile. Zudem soll die erkennungsdienstliche Behandlung der Männer positiv ausgefallen sein, heißt es. Über Details schweigen sich die Behörden allerdings aus.

Zwischenzeitlich haben Sachverständige die ertauchten Gegenstände, dazu gehören auch Rohre für Panzerfäuste, untersucht. Fragen zu den Ergebnissen sowie zu den Motiven der Männer oder weiteren Einzelheiten wollte Oberstaatsanwältin Claudia Lange (Schwerin) am Freitag, 1. August, unter Verweis „auf laufende Ermittlungen“ nicht beantworten. Bedeckt hielt sich auch Martin Rüppel (Staatsanwaltschaft Oldenburg). Er verwies auf die Untersuchungen seiner Kollegen in Schwerin. Dort werde das Hauptverfahren geführt.

Christoph Floren Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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