BERLIN - Die deutsche Geschichte und das gegenwärtige politische Geschehen zählten zu den Themen einer Reise des Gründerinnen- und Unternehmerinnentreffs (GUT) Vechta nach Berlin. Mit ihrer Tour folgten die Frauen einer Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Franz-Josef Holzenkamp (Garthe).
Im Gespräch Diskussionsrunden mit Holzenkamp ging es neben allgemeinen Fragen zur Tätigkeit eines Abgeordeten um Aktuelles, wie das Sparpaket der Bundesregierung und steuerliche Aspekte. Zuvor hatten die Unternehmerinnen Gelegenheit, einer Plenardebatte von der Besuchertribüne aus zu folgen, und zum abschluss warfen sie von der Reichstagskuppel aus einen Blick auf Berlin. Den politischen eil rundeten ein Abstecher zum Bundesrat und zum Bundesministerium für Arbeit und Soziales ab.
Beim Blick in die jüngere Geschichte zeigten sich die „GUT“-Vertreterinnen von einer führung durch das ehemalige Stasi-Untersuchungsgefängnis Hohenschönhausen. Ein ehemaliger Häftling erläuterte die Einzelheiten.
Das weitere Programm umfasste Stationen wie das Deutsche Historische Museum und den „Checkpoint Charly“ oder die Gedenkstätte des Deutschen Widerstandes. Leichter Kost stellten dagegen eine abendliche Spreefahrt zum Regierungsviertel und eine Stadtrundfahrt dar.
Der „GUT“-Vechta ist ein Zusammenschluss selbständiger Unternehmerinnen und Exitenzgründerinnen verschiedener Branchen, aus den Kreisen Vechta und Diepholz. Er hat das Ziel, Netzwerke zu knüpfen. Die Mitglieder treffen sich jeden ersten Montag im Monat zum Informationsaustausch. Fragen beantworten Sabine Pieschel (Telefon 05441/591013) und Beate Trimpe (Telefon 04442/806864).
