Vechta - 23 Inhaftierte der Justizvollzugsanstalt Vechta in Schule und Ausbildung haben nun ihre Abschlusszeugnisse und Gesellenbriefe erhalten. Überreicht wurde sie bei einer Veranstaltung von Staatssekretär Dr. Frank-Thomas Hett aus dem Landes-Justizministerium. Neun hatten ihre Gesellenprüfung in verschiedenen Berufen erfolgreich bestanden. 14 Gefangene konnten ein schulisches Abschlusszeugnis – sechs haben den Hauptschulabschluss und acht einen Realschulabschluss – entgegennehmen. Die Ausbildung im Handwerk dauerte drei Jahre und der Schulkursus ein Jahr.

Dr. Manfred Krohn, Leiter der Vollzugsanstalt, begrüßte zu der Veranstaltung Klaus Ostendorf von der Adolph-Kolping-Berufsschule in Lohne, Matthias Grau von der Geschwister-Scholl-Schule in Vechta und die Ausbilder. Er dankte ihnen für die Mitarbeit bei der theoretischen Ausbildung der Prüflinge sowie den Handwerksmeistern für die praktische Ausbildung. Personell sei die Anstalt mit dem Ausbildungspersonal gut bestückt. Und es gebe auch im theoretischen Bereich eine gute Zusammenarbeit mit der Berufsschule und dem Ludgeruswerk.

In ihren Grußworten dankten Klaus Ostendorf und Matthias Grau den Prüflingen für deren Ausdauer und Mitarbeit. Beide verwiesen darauf, dass die Ausbildung ein Fundament für die Zukunft sei. Facharbeiter würden ständig gesucht. Staatssekretär Hett macht in seiner Ansprache deutlich, dass man auch Justizministerium in Hannover sehr wohl zu schätzen wisse, was im Jungtäter-Vollzug in Vechta für wertvolle Ausbildungsarbeit geleistet werde. An die Adresse der Prüflinge erklärte Hett: „Freuen Sie sich und wissen Sie zu schätzen, was Sie hier für Ihre Zukunft geleistet haben.“