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NWZonline.de Region Vechta

Biosicherheit hilft bei Risikobegrenzung

17.12.2014

Kreis Vechta „Besorgt“ verfolgt Vechtas Landrat Herbert Winkel die aktuellen Entwicklungen in Sachen Vogelgrippe im Kreis Cloppenburg. „Damit die Seuche nicht übergreift, müssen die erforderlichen Hygienemaßnahmen weiterhin mit größter Sorgfalt eingehalten werden“, erklärte Winkel am Dienstagabend.

Zuvor war bekannt geworden, dass es im Kreis Vechta zwei Betriebe gibt, die Kontakt zu dem Maststall in Garrel hatten, wo die Vogelgrippe aufgetreten ist. „Bei einem Betrieb“, so Kreissprecher Jochen Steinkamp, habe „ein Personenkontakt bestanden“. Eine Beprobung sei negativ ausgefallen. bei dem anderen Betrieb sei der Kontakt durch einen Futtermittel-Lkw erfolgt. Das Beprobungsergebnis wird heute erwartet.

Am 31. Dezember 2013 gab es im Kreis Vechta 12 772 514 Hühner (714 Halter), 577 267 Puten (58 Halter), 82 074 Enten (121 Halter) und 16 147 Gänse (92 Halter). „Wir stehen in engem Kontakt mit dem Veterinäramt und informieren nach der vom Kreis Cloppenburg erlassenen Allgemeinverfügung unsere Mitglieder.“ Darauf hat Vechtas Kreislandvolkgeschäftsführerin Silvia Breher verwiesen. Auf seiner Homepage ruft das Kreislandvolk Vechta (KLV) „dringend zur Einhaltung vorgeschriebener Biosicherheitsmaßnahmen und zur Überwachung der Tierbestände“ auf. Das KLV rät, bei klinischen Auffälligkeiten und erhöhten Todesraten die nach der Geflügelpestverordnung vorgeschriebenen Ausschlussuntersuchungen durch den Bestandstierarzt vorzunehmen.

Um schnell reagieren zu können, tagt im Kreis Vechta ein aus Wissenschaftlern, Erzeugern sowie Vertretern von Politik und Verwaltung bestehender Tierseuchenlenkungsausschuss, so der Kreissprecher. Im „Ernstfall“ steigt die Frequenz der Sitzungen. Dann werde „streng nach den Maßgaben der Geflügelpestverordnung vorgegangen“. Dazu gehöre etwa die Einrichtung von Sperr- und Beobachtungsgebieten, die Meldung aller toten Tiere, die von Veterinären überwachte Tötung betroffener Bestände, oder bei einem „stand still“ wie im Kreis Cloppenburg ein 72-stündiges Ein- und Ausfuhrverbot aus Vorsorgegründen

Christoph Floren Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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