CAPPELN/ESSEN - Die Volksbank Essen-Cappeln hat den Mitgliedern auf den Generalversammlungen in Cappeln und Essen eine positive Bilanz präsentiert. Vorstand und Aufsichtsrat stellten den Abschluss für 2008 vor.
Die Kundenkredite stiegen danach auf 160,2 Millionen Euro an. Davon entfällt jeweils die Hälfte auf das Privatkunden- und auf das Firmenkundengeschäft. Die Einlagen der Kunden hatten sich auf 126,2 Millionen Euro erhöht. Die Bilanzsumme betrug 192,6 Millionen Euro gegenüber 190,9 im Vorjahr.
Zum Jahresende gehörten der Bank 4199 Mitglieder an, die insgesamt 9943 Geschäftsanteile unterhielten. Das Eigenkapital konnte im zurückliegenden Geschäftsjahr auf rund 16,6 Mio. Euro gesteigert werden. Zum Jahresende betreut die Bank 14 206 Kunden mit insgesamt 27 555 Konten, davon 10 675 Girokonten. Es wurden 2 716 500 Buchungsposten verarbeitet.
Geordnete Vermögenslage
Der vom zuständigen Genossenschaftsverband Weser-Ems in Oldenburg erstellte Prüfungsbericht bestätigt der Bank eine geordnete Vermögenslage bei einer guten Eigenkapitalquote Der Prüfungsverband konnte daher wiederum den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilen, so dass den Mitgliedern die einstimmige Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat nicht schwer fiel.
Vom ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von gut 440 000 Euro werden die Geschäftsguthaben der Mitglieder wie in den Vorjahren mit einer achtprozentigen Dividende verzinst. Der Rest wird den Rücklagen zugeführt.
Viele Ehrungen
Die beiden turnusgemäß aus dem Aufsichtsrat ausscheidenden Mitglieder Rainer Zobel aus Essen und Christoph Eilers aus Cappeln wurden einstimmig in das Gremium wiedergewählt. Für ihre 50-jährige Mitgliedschaft wurden der langjährige Aufsichtsratsvorsitzende Paul Meyer (Bevern) sowie Fritz Willenborg (Elsten), Maria Weever (Schwichteler), Ignatz Dreckmann (Sevelten) sowie Albert Höne und Heinrich Ostermann aus Cappeln mit einer Urkunde und einem Präsentkorb geehrt.
Manfred Göken, stellvertretender Leiter der Oldenburger Filiale der Deutschen Bundesbank, beendete die Versammlung mit einem Vortrag zum Thema „Falschgeld - Genaues Hinsehen lohnt!“ Entgegen den Prognosen sei es nicht zu einer Falschgeldschwemme gekommen. Dies sei auch der Aufmerksamkeit der Bankmitarbeiter, Kassiererinnen und Kassierer und nicht zuletzt auch den Kunden zu verdanken. Besonders häufig gefälscht werde der 50-Euro-Schein. In seinem Vortrag zeigte er die sicherheitsrelevanten Merkmale aller Euro-Scheine auf. Er appellierte, auch zukünftig ein wachsames Auge zu haben.
